Denkmal/Gedenkstätte

Storchenturm/Nest

Marktstraße 45, 77933 Lahr/Schwarzwald, Deutschland

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Storchenturm/Nest

Der Storchenturm ist das bekannte Wahrzeichen der Stadt Lahr im Kreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Er steht als letzter erhaltener Teil einer mittelalterlichen Tiefburg, die um das Jahr 1220 von den Herren von Geroldseck erbaut wurde. Aus dieser Burganlage entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Siedlungskern, aus dem sich später die Stadt Lahr herausbildete. Der runde Eckturm gehörte ursprünglich zu einer größeren Kastellburg und ist heute vor allem durch seinen charakteristischen Namen bekannt, den er von den Störchen erhält, die dort regelmäßig brüten.

Nach kriegerischen Zerstörungen in der frühen Neuzeit diente der Turm bis ins 19. Jahrhundert als städtisches Gefängnis, wodurch er erhalten blieb. An der Außenmauer lassen sich noch heute zahlreiche mittelalterliche Steinmetzzeichen an den Bossenquadern entdecken, die Zeugnis von der ursprünglichen Baukunst der Anlage ablegen. Auch wenn von der ehemaligen Burg nur noch wenige Reste sichtbar sind, erinnern die erhaltenen Mauerreste sowie einige Fensteröffnungen in der Nord- und Ostmauer noch an das ehemalige Wohngebäude der Burg.

Der Storchenturm steht symbolisch für die Geschichte der Stadt und zieht sowohl Einheimische als auch Besucher mit seiner markanten Silhouette an. Während der Saison können Interessierte den Turm bei öffentlichen Führungen besichtigen und sich ein Bild von seiner historischen Bedeutung machen. Die enge Verbindung zur Stadtgeschichte und die regelmäßige Nutzung durch Störche machen den Turm zu einem besonderen kulturellen Denkmal inmitten der historischen Innenstadt von Lahr.

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