Peter Huber Kältemaschinenbau AG
Highlights
- Peter Huber Kältemaschinenbau AG entwickelt seit Jahrzehnten innovative Thermotechnik mit globaler Strahlkraft.
- Das Unternehmen verbindet Ingenieurskunst mit Kunstprojekten, etwa dem thermodynamischen Kunstwerk ‚Ministat‘ aus 1981.
Tipps
- Die Ausstellung verbindet technische Innovationen mit künstlerischen Werken und zeigt so die Verbindung von Ingenieurskunst und Kultur auf.
- Vor dem historischen Rathaus befindet sich eine bronzegegossene Skulptur, die als Spiel- und Fotomotiv für Besucher dient.
- Die selbsterklärenden Touchscreen-Funktionen ermöglichen eine intuitive Bedienung der ausgestellten thermodynamischen Kunstwerke ohne zusätzliche Anleitung.
Eigenschaften
Kultur-Ausflug in Offenburg: Galerie bei Huber Kältetechnik
In der malerischen Stadt Offenburg vereint die Peter Huber Kältemaschinenbau AG seit Jahrzehnten Ingenieurskunst mit künstlerischem Ausdruck – und schafft damit ein einzigartiges Kunstzentrum, das Technik und Kultur auf faszinierende Weise verbindet. Das Unternehmen, das weltweit als einer der führenden Thermostatenhersteller gilt, hat sich nicht nur auf hochmoderne Kältetechnik spezialisiert, sondern auch zu einem Ort der Inspiration entwickelt, an dem Kunst, Wissenschaft und Handwerk aufeinandertreffen. Besonders prägend ist dabei die Verbindung von thermodynamischen Innovationen mit künstlerischen Installationen, die selbst Fachleute wie den renommierten Maler und Grafiker Tomi Ungerer beeindrucken würden.
Ein zentrales Highlight der Ausstellung ist die „Tangofabrik“, ein Ort, der als „kältester Punkt der Ortenau“ gilt – nicht wegen der Temperaturen, sondern wegen der einzigartigen Atmosphäre, die hier entsteht. Hier finden sich thermodynamische Kunstwerke wie der ikonische *„Ministat“* aus dem Jahr 1981, dessen präzise Grafikdesign bis heute beeindruckt. Doch die Ausstellung geht weit über reine Technik hinaus: Sie vereint moderne Malerei mit ältesten Techniken, etwa einem von Bischof Berthold von Straßburg gestifteten Kunstwerk, das direkt im Herzen von Elgersweier steht. Selbst Alltagsgegenstände wie ein besonders kunstvoll gestalteter Schnapskessel werden hier zu Kunstobjekten, die Besucher zum Verweilen einladen.
Besonders berührend ist die Verbindung von Tanz und Technik: Vor dem historischen Rathaus von Offenburg thront eine Bronzeskulptur, die Kinder zum Spielen einlädt, während im Inneren der Tangofabrik lebendige Tanzvorführungen stattfinden. Der Tango, seit 2009 UNESCO-Weltkulturerbe, wird hier nicht nur als kulturelles Erbe gefeiert, sondern auch als Ausdruck von Bewegung und Präzision – ähnlich wie die fein abgestimmten Thermostate des Unternehmens. Selbst die Bedienung der Ausstellungsstücke erfolgt intuitiv über Touchscreen und Grafikfunktionen, was die Brücke zwischen technischer Innovation und ästhetischem Erlebnis weiter verstärkt.
Die Peter Huber Kältemaschinenbau AG zeigt damit, dass Technik nicht nur funktional, sondern auch künstlerisch wirken kann. Ob als Fotomotiv für das berühmte *„Tangopaar“* des Offenburger Künstlers Peter Link oder als Ort, an dem sich Wissenschaft und Kultur in den Werken von Guy Respaud oder anderen zeitgenössischen Künstlern begegnen – hier wird deutlich, dass Offenburg mehr ist als eine Industriestadt: Es ist ein lebendiges Labor der Ideen, in dem Kälte nicht nur reguliert, sondern auch zum Kunstwerk wird.
Wer sich für die Verbindung von Handwerk, Wissenschaft und Ästhetik begeistert, findet hier ein einzigartiges Erlebnis. Die Ausstellung würdigt nicht nur das Lebenswerk des Unternehmens, sondern beweist, dass selbst die kältesten Technologien mit Wärme und Inspiration aufgeladen werden können – und so zu einem Ort werden, der alle Sinne anspricht.