Museum

Campusmuseum

Universitätspark 20, 73525 Schwäbisch Gmünd

Highlights

  • Das Campusmuseum in Schwäbisch Gmünd zeigt die Geschichte des ehemaligen Militärgeländes Bismarckkaserne.
  • Das Gelände war von 1911 bis 1991 Kaserne und später Sitz einer US-Armee-Einheit.
  • Seit 2012 wird die Geschichte des Ortes im Campusmuseum durch das Landesgymnasium präsentiert.

Tipps

  • Das Gelände war von 1951 bis 1991 US-amerikanische Militärbasis und beherbergte unter anderem das 56. Feldartillerie-Kommando mit Pershing-II-Raketen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Campusmuseum

Das Campusmuseum in Schwäbisch Gmünd ist ein Ort, der die vielschichtige Geschichte des ehemaligen Militärgeländes und heutigen Bildungsstandorts lebendig werden lässt. Es befindet sich im Universitätspark, der einst als Bismarckkaserne errichtet wurde und später von der US-Army genutzt wurde, bevor er nach 1991 zivil genutzt wurde. Heute beherbergt das Areal verschiedene Institutionen, darunter das Landesgymnasium für Hochbegabte, das auch für die Betreuung und Gestaltung des Museums verantwortlich ist.

Die Ausstellung des Campusmuseums wird jährlich von Schülerinnen und Schülern des Landesgymnasiums neu konzipiert, was zu einem stets aktuellen und jugendlichen Blick auf die Geschichte des Areals führt. Thematisiert werden sowohl die militärische Vergangenheit als auch die spätere Nutzung durch die University of Maryland und die Entwicklung zum heutigen kulturellen und pädagogischen Zentrum. Die Schülerinnen und Schüler erforschen archivalische Quellen, führen eigene Recherchen durch und präsentieren ihre Ergebnisse in Form von Exponaten, Texten und multimedialen Elementen.

Das Gelände selbst hat eine bedeutende Rolle in der regionalen Geschichte gespielt. Als ehemalige Garnison war es ein wichtiger Standort in Württemberg und später auch für die US-Streitkräfte, die hier unter anderem das 56. Feldartillerie-Kommando stationiert hatten. Nach deren Abzug wurde das Areal von der Stadt erworben und schrittweise umgebaut. Heute finden sich neben dem Landesgymnasium auch die Kolping-Stiftung und die Volkshochschule vor Ort. Diese Vielfalt spiegelt sich im Campusmuseum wider, das nicht nur als Ort der Erinnerung dient, sondern auch als Plattform für aktuelle kulturelle und historische Auseinandersetzung.

Das Museum trägt damit zur lokalen Geschichtsvermittlung bei und ermöglicht Einblicke in die Entwicklung eines Ortes, der von einer militärischen Nutzung hin zu einem zivilen Bildungs- und Kulturstandort gewandelt wurde. Die enge Verzahnung von regionaler Geschichte, Schülerbeteiligung und musealer Präsentation macht das Campusmuseum zu einem bemerkenswerten Beispiel bürgerschaftlichen Engagements im kulturellen Sektor des Ostalbkreises.

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