Kirche/Kloster

St-Luciae Kirche in Meyenburg

Meyenburger Damm 7, 28790 Schwanewede

Highlights

  • Die St.-Luciae-Kirche in Meyenburg wurde 1857 als Saalkirche errichtet und hat einen erhaltenen Turm aus dem Jahr 1752.
  • Die Kirche beherbergt eine historische Orgel mit barockem Prospekt und eine Glocke aus dem Jahr 1512.
  • Das Gelände der Kirche samt Friedhof steht unter Denkmalschutz und gehört zur evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover.

Tipps

  • Die St.-Luciae-Kirche in Meyenburg ist eine denkmalgeschützte Backsteinkirche mit gotischen Elementen und sehenswerter Innenausstattung.
  • Der Kirchenfriedhof lädt zum Verweilen ein und beherbergt historische Grabmale sowie das Familiengewölbe derer von Wersebe.
  • Besucher finden die Kirche gut für Hochzeiten geeignet, dank der schönen Atmosphäre und des engagierten Pfarrers.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug zur St.-Luciae-Kirche in Schwanewede

Die St.-Luciae-Kirche in Meyenburg, einem Ortsteil der Gemeinde Schwanewede im Landkreis Osterholz, Niedersachsen, ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk mit einer Geschichte, die mehrere Jahrhunderte umspannt. Die evangelisch-lutherische Kirche gilt als kulturhistorisches Denkmal und ist gemeinsam mit dem umliegenden Kirchfriedhof unter Denkmalschutz gestellt. Schon im frühen 15. Jahrhundert erhielt die Gemeinde das Papstliche Privileg, eine eigene Kirche zu errichten. Der ursprüngliche Kirchturm wurde im 18. Jahrhundert umgebaut, während das heutige Kirchenschiff aus dem 19. Jahrhundert stammt. Die Backsteinarchitektur mit charakteristischen Lisenen und Bogenfenstern verleiht dem Gebäude eine markante Gestalt, die harmonisch in die ländliche Geestlandschaft eingefügt ist.

Das Innere der Kirche besticht durch eine gelungene Verbindung aus historischen und modernen Elementen. Der große Saalraum wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet und verfügt über eine flache Decke. Bei der Renovierung in den 1960er Jahren wurden die seitlichen Emporen entfernt. Zu den bemerkenswerten Ausstattungsgegenständen zählen der Kanzelaltar aus dem frühen 19. Jahrhundert, eine polygonale Kanzel zwischen ionischen Pilastern sowie ein hölzerner Blockaltar. Besonders erwähnenswert ist die Holzskulptur der heiligen Lucia aus dem Jahr 2010, die vom Künstler Kurt Grimm geschaffen wurde. Hinzu kommen ein bronzener Taufständer aus dem Jahr 2001 und eine eindrucksvolle Orgel, deren barockes Prospekt aus der Werkstatt von Arp Schnitger stammt und zu den klangschönsten im Kirchenkreis zählt.

Die Kirche beherbergt zudem zwei Glocken, von denen die ältere bereits aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt. Die jüngere Glocke wurde im 18. Jahrhundert gegossen und vervollständigt das denkmalgeschützte Geläut. Die Orgel selbst wurde mehrfach umgebaut und erhielt ihre heutige Form in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die mechanische Traktur und das Schleifladen unterstreichen den hohen klanglichen und historischen Wert des Instruments. Die Kirche wird nicht nur für Gottesdienste genutzt, sondern ist auch ein geschätzter Ort für kirchliche Feierlichkeiten wie Hochzeiten, zu denen sie aufgrund ihrer romantischen Atmosphäre und ihres historischen Charakters immer wieder gern gewählt wird.

Der anliegende Kirchfriedhof ist ebenfalls von großer kulturhistorischer Bedeutung. Neben zahlreichen historischen Grabstätten beherbergt er ein kleines Mausoleum der Familie von Wersebe aus dem 20. Jahrhundert. Ein herausragendes Grabdenkmal ehrt den preußischen Generalmajor Johann Friedrich von der Kuhla, wahrscheinlich von einem der führenden Bildhauer des 18. Jahrhunderts in Bremen geschaffen. Zwei weitere historische Grabplatten an der Westwand erinnern an adlige Persönlichkeiten aus früherer Zeit und zeugen von der langen Tradition der Familie von Wersebe, die bis ins frühe 20. Jahrhundert das Kirchenpatronat innehatte.

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 Sternen wird die St.-Luciae-Kirche auch von Besuchern besonders geschätzt. Neben der architektonischen und künstlerischen Ausstattung wird die Kirche für ihre stimmungsvolle Atmosphäre und die gastfreundliche Betreuung bei kirchlichen Feierlichkeiten gelobt. Regelmäßige Veranstaltungen wie der alljährliche Schützengottesdienst unterstreichen die lebendige Rolle der Kirche im kulturellen Leben von Meyenburg und machen sie zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Interessierte der Sakralarchitektur und Regionalgeschichte.

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Häufige Fragen zu St-Luciae Kirche in Meyenburg

Wann wurde die St.-Luciae-Kirche in Meyenburg erbaut?
Das heutige Kirchenschiff wurde 1857 erbaut, der Turm stammt aus dem Jahr 1752. Das Originalgebäude datiert um 1415. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Zu welcher Kirchengemeinde gehört die St.-Luciae-Kirche?
Die Kirche gehört zur evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, im Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck, Sprengel Stade. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche besonderen Bau- oder Kunstdenkmäler gibt es an der St.-Luciae-Kirche?
Das Gebäude und der Friedhof stehen unter Denkmalschutz. Bemerkenswert sind das Grabdenkmal von Generalmajor von der Kuhla und das Mausoleum der Familie von Wersebe. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist besonders an der Orgel der St.-Luciae-Kirche?
Die Orgel wurde 1752 von der Klosterkirche Osterholz übernommen. Heute zeigt ihr barockes Gehäuse den Prospekt der Rückpositiv an, nach Umbauten in den Jahren 1905 und 1964/65. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Gibt es sehenswerte Kunstwerke in der Kirche?
Ja, u. a. eine Holzskulptur der heiligen Lucia von Kurt Grimm (2010), ein bronzener Taufständer (2001) sowie eine historische Kanzelwand und Kanzelkorb. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia