Kirche/Kloster

Kirche St. Georg

Mitteldorf 33, 87645 Schwangau

Highlights

  • Die Kirche St. Georg in Schwangau ist eine barocke Feldkirche mit gotischen Elementen und liegt am Fuße der Schwangauer Berge.
  • Sie entstand im 17. Jahrhundert und wurde nach dem heiligen Georg, dem Ritterheiligen, geweiht.
  • Bekannt für ihre Nähe zum Schloss Neuschwanstein ist sie eine vielbesuchte Wallfahrtskirche mit jährlichem Colomansfest.

Tipps

  • Kirche St. Georg in Schwangau ist gut mit dem Rad erreichbar und bietet eine ruhige Auszeit mit gotischer Architektur und barockem Interieur.
  • Der Turm der Kirche ist von Weitem sichtbar und bildet zusammen mit dem Schloss Neuschwanstein ein beeindruckendes Bild.
  • Zwischen den Gottesdiensten kann das barocke Innere hinter Gittern besichtigt werden, besonders die Stuckaturen und Altäre sind sehenswert.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kirche St. Georg Schwangau Kultur Sakral

Die Kirche St. Georg in Schwangau ist eine barocke Sakralbauten mit einer langen Tradition und einer markanten Architektur, die sie zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region macht. Gelegen am Fuße der Schwangauer Berge, erhebt sich die Kirche idyllisch auf freiem Feld und ist sowohl für Wanderer als auch Radfahrer ein beliebtes Ziel. Ihre exponierte Lage macht sie von Weitem sichtbar, besonders vor dem beeindruckenden Hintergrund des Schlosses Neuschwanstein.

Die Geschichte der Kirche reicht weit zurück. Ursprünglich entstand an dieser Stelle eine kleine Feldkapelle, die im Laufe der Zeit durch ein größeres Gotteshaus ersetzt wurde. Der heutige barocke Kirchenbau entstand im 17. Jahrhundert und basierte auf Entwürfen des Wessobrunner Stuckators Johann Schmuzer. Besonders bemerkenswert ist die reichhaltige Stuckdekoration, die den gesamten Innenraum schmückt und typisch für die barocke Kunst des Allgäus ist. Die Kirche beherbergt mehrere kunstvolle Altäre, darunter einen Hochaltar mit einer Darstellung des Heiligen Coloman, des Namenspatrons der Kirche.

Die Architektur der Kirche vermittelt einen Eindruck von barockisiertem Spätgotik, obwohl sie tatsächlich in der Barockzeit erbaut wurde. Auffallend ist der hohe Turm mit seiner charakteristischen Zwiebelhaube sowie die niedrige Mauer, die den ehemaligen Pestfriedhof umgibt. Das Langhaus wird durch Strebepfeiler und doppelte Fensterreihen strukturiert, während der Chor stark eingezogen wirkt. Die Innenausstattung überzeugt durch kunstvolle Deckenfresken, Stuckaturen und Gemälde, die sowohl lokale als auch überregionale Künstler schufen.

Die Kirche St. Georg ist nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein historisches Zeugnis. Seit dem Mittelalter finden hier Wallfahrten statt, die bis heute Tradition sind – jedes Jahr im Oktober zieht das Colomansfest mit dem Colomansritt zahlreiche Besucher an. Auch wenn der Zugang zum barocken Interieur außerhalb der Gottesdienstzeiten eingeschränkt ist, lohnt sich ein Besuch für die ruhige Atmosphäre und die malerische Lage. Die Kirche ist somit ein idealer Zwischenstopp bei Ausflügen in der Region und ein Ort der Besinnung inmitten einer der schönsten Landschaften Bayerns.

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