Kirche/Kloster

Kloster der Passionisten

Miesbergallee 16, 92521 Schwarzenfeld

Highlights

  • Passionisten-Kloster Schwarzenfeld seit 1814 nach Klosteraufhebung durch Napoleon wiedererrichtet – Teil der 1720 gegründeten Ordensgemeinschaft.
  • Kloster bietet Männern unter 35 Jahren Einblicke in den Ordensalltag zur Berufungsfindung; barrierefreier Zugang und Parkplatz verfügbar.

Tipps

  • Ein rollstuhlgerechter Zugang ermöglicht den Besuch der Anlage ohne Barrieren für mobilitätseingeschränkte Personen.
  • Der Parkplatz vor Ort bietet ausreichend Stellplätze, die ebenfalls für Rollstuhlfahrer zugänglich gestaltet sind.
  • Die historischen Wurzeln der Passionisten reichen bis ins Jahr 1720 zurück, wobei die erste Klostergründung 1737 in Italien erfolgte.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kloster Passionisten Schwarzenfeld – Sakrale Kultur

Das Kloster der Passionisten in Schwarzenfeld ist ein Ort der Andacht, des Gebets und der spirituellen Vertiefung inmitten der Oberpfalz. Die Ordensgemeinschaft der Passionisten, gegründet im frühen 18. Jahrhundert, hat hier eine klare Prägung hinterlassen. Die Wurzeln der Kongregation reichen bis ins Jahr 1720 zurück, als sie in Mittelitalien entstand. Besonders bekannt ist das erste Kloster auf dem Monte Argentario in der Toskana, das bereits 1737 errichtet wurde. Die Passionisten sind vor allem für ihr tiefes Engagement in der Seelsorge und Mission bekannt – bereits 1781 wurden erste Missionen in Nordbulgarien aufgenommen.

Das Kloster in Schwarzenfeld ist ein Ort der Kontemplation und des Gebets, der sich an die Tradition der Passionisten anlehnt. Die Ordensgemeinschaft pflegt hier eine klausurierte Lebensweise, die auf Stille, Gebet und die Verehrung des Leidens Christi ausgerichtet ist. Besonders bemerkenswert ist die Verbindung zu den heiligen Gründern der Kongregation, darunter der heilige Paulus von der Kreuz, der bereits früh den Gedanken einer weltweiten Mission verfolgte. Die Passionistinnen, die ebenfalls seit 1734 Teil der Gemeinschaft sind, haben hier eine eigene klausurierte Lebensform etabliert, die eng mit der männlichen Ordensgemeinschaft verbunden ist.

Das Gebäude des Klosters entstand schrittweise – die Fertigstellung erfolgte erst im Jahr 1770. Es ist ein Ort der Besinnung, der sowohl Gläubigen als auch Interessierten die Möglichkeit bietet, die Spiritualität der Passionisten kennenzulernen. Besonders hervorzuheben ist die Offenheit der Gemeinschaft für junge Männer unter 35 Jahren, die hier die Möglichkeit haben, ihre Berufung zu prüfen und die Ordensgemeinschaft näher kennenzulernen. Die Architektur und der friedliche Rahmen schaffen eine Atmosphäre der Ruhe, die zum Innehalten und zur spirituellen Erneuerung einlädt.

Das Kloster ist barrierefrei zugänglich, mit einem rollstuhlgerechten Eingang und Parkplatz, sowie behindertengerechten Sanitäranlagen. Dies macht es zu einem inklusiven Ort, der Menschen aller Altersgruppen und Mobilitätsstufen willkommen heißt. Neben der spirituellen Praxis bietet das Kloster auch Einblicke in die Geschichte der Passionisten, von ihren Anfängen in Italien bis zu ihrer Verbreitung in Europa und weltweit. Wer sich für klösterliches Leben, kontemplative Spiritualität oder die Geschichte der katholischen Ordensgemeinschaften interessiert, findet hier einen Ort der Begegnung mit Tradition und Moderne.

Als kulturell und sakral bedeutender Ausflugsort verbindet das Kloster die Geschichte der Passionisten mit der heutigen Gegenwart. Es ist ein Ort der Stille, der Einkehr und der Auseinandersetzung mit dem Glauben – ideal für alle, die eine Auszeit vom Alltag suchen und gleichzeitig die tiefe Verbundenheit der Ordensgemeinschaft mit der christlichen Tradition erleben möchten. Die positive Bewertung durch Besucher unterstreicht den besonderen Charme dieses Ortes, der sowohl Andacht als auch Neugier weckt.

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