Denkmal/Gedenkstätte

Das schönste Dorf der Welt

Hauptstraße 35, 78337 Öhningen

Highlights

  • Seit 1986 werden ehemalige Kasernengebäude für die Unterbringung von Asylbewerbern genutzt.
  • Direkt am Bodensee liegt ein großer Campingplatz, der Touristen und Wassersportler anzieht.

Tipps

  • Der Campingplatz am Südufer bietet direkt am Bodensee Platz für mobile Besucher mit eigenem Wohnmobil oder Zelt.
  • Das ehemalige Kasernengelände beherbergt seit 1986 Unterkünfte für Asylbewerber, die historisch mit der NS-Zeit verbunden sind.
  • Die Gedenkstätte informiert über das Außenlager des KZ Dachau und die spätere Nutzung als SS-Unterführerschule ab 1941.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur & Denkmal in Öhningens „schönstem Dorf“

Das malerische Dorf „Das schönste Dorf der Welt“ in Öhningen am Bodensee zählt zu den idyllischsten und fotogensten Orten am Oberrhein. Mit seinen eng bebauten Fachwerkhäusern, blühenden Gärten und der malerischen Lage direkt am Ufer des Sees vereint es historische Charme mit einer entspannten Atmosphäre. Besonders die harmonische Mischung aus traditioneller Architektur und der Nähe zur Natur macht den Ort zu einem beliebten Ziel für Kultur- und Naturinteressierte.

Der Name „Das schönste Dorf der Welt“ ist kein Zufall, sondern ein Ausdruck der einzigartigen Ästhetik des Ortes. Die Häuser mit ihren bunten Fassaden, verwinkelten Gassen und den typischen Bodensee-Dächern spiegeln die lange Geschichte der Region wider. Die Lage am Seeufer bietet zudem einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Hügel und die weite Wasserfläche, was Öhningen zu einem besonderen Fotomotiv macht. Besonders im Frühling und Sommer, wenn die Gärten in voller Blüte stehen, entfaltet das Dorf seinen ganz besonderen Reiz.

Direkt am Seeufer befindet sich ein großer Campingplatz, der den Besuchern die Möglichkeit bietet, die Umgebung aktiv zu erkunden. Die Nähe zum Wasser und die ruhige Atmosphäre machen den Ort ideal für einen entspannten Aufenthalt. Zudem liegt Öhningen strategisch günstig zwischen Bodensee und Schwarzwald, sodass sich von hier aus weitere Ausflüge in die umliegende Landschaft unternehmen lassen.

Ein historischer Ort mit bewegter Vergangenheit ist das ehemalige Kasernenareal im Süden des Dorfes. Seit 1941 diente es als Außenlager des Konzentrationslagers Dachau und beherbergte später die SS-Unterführerschule Radolfzell. Heute wird das Gelände für andere Zwecke genutzt, darunter die Unterbringung von Asylbewerbern in den ehemaligen Mannschaftsgebäuden. Die Erinnerung an diese dunkle Zeit wird durch die Pflege der Gräber ehemaliger Häftlinge aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gewahrt, die von den jeweiligen Bundesländern unterstützt wird.

Trotz seiner bewegten Geschichte bleibt Öhningen ein Ort der Schönheit und des Friedens. Die Kombination aus historischer Tiefe, malerischer Landschaft und der lebendigen Dorfgemeinschaft macht es zu einem besonderen Ausflugsziel. Ob für einen Spaziergang entlang des Sees, einen Besuch der Fachwerkhäuser oder eine Pause in einem der urigen Cafés – das „schönste Dorf der Welt“ bietet für jeden Besucher etwas Einzigartiges.

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