Kirche/Kloster

St. Petri

An d. Petrikirche 3, 38100 Braunschweig

Tipps

  • St. Petri ist eine gotische Hallenkirche mit 71 Meter hohem Turm und Kupferhaube, zentral in Braunschweigs Altstadt gelegen.
  • Die Kirche verfügt über einen kinderfreundlichen Bereich mit Spielstationen und ist bei Veranstaltungen für Familien gut geeignet.
  • Seit 2023 gehört St. Petri zur fusionierten Kirchengemeinde St. Andreas-Petri, die regelmäßig Gottesdienste und Veranstaltungen anbietet.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Petri

Die evangelisch-lutherische Petrikirche in Braunschweig zählt zu den ältesten Pfarrkirchen der Altstadt. Sie wurde im 12. Jahrhundert gegründet und befindet sich heute an der Straße „An der Petrikirche“. Ursprünglich dem Apostel Petrus geweiht, ist sie seit der Reformation eine lutherische Pfarrkirche. Der gotische Kirchenbau mit seinem markanten 71 Meter hohen Turm prägt das Stadtbild. Seit 1971 ziert ein kupferner Hahn die Turmspitze. Die Kirche entstand nach mehreren Zerstörungen und Umbauten im Laufe der Jahrhunderte, wobei der Westturm aus dem 13. Jahrhundert erhalten blieb. Im Zuge kirchlicher und städtebaulicher Veränderungen wurde die Gemeinde im Jahr 2023 mit der Andreaskirche zur Kirchengemeinde St. Andreas-Petri fusioniert.

Die Geschichte der Petrikirche reicht weit in das Mittelalter zurück. Nach einem Brand im 13. Jahrhundert wurde sie basilikalisch neu errichtet, bevor sie im Verlauf des 14. Jahrhunderts zu einer dreischiffigen Hallenkirche umgebaut wurde. Im Jahr 1649 erhielt sie einen barocken Hochaltar. Im 19. Jahrhundert erfolgte eine neugotische Renovierung unter Stadtbaumeister Max Osterloh, bei der unter anderem der Innenraum umgestaltet wurde. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche nach schweren Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Von 1954 bis 1959 erfolgte der Wiederaufbau unter Stadtkirchenbaurat Friedrich Berndt. In den 1960er Jahren erhielt sie eine neue Innenausstattung, darunter eine Kanzel des Bildhauers Hans Fleer.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Innenraum und der Turm durch Bombenangriffe stark beschädigt. Danach diente das Gebäude zunächst nicht mehr als Gotteshaus, sondern wurde als Lagerstätte für kirchliche und städtische Kulturgüter genutzt. Zu diesen gehörten unter anderem Figuren vom Altstadtrathaus. Nach dem Kriegsende wurde die Kirche sukzessive wiederhergestellt und 1959 feierlich wiedereingeweiht. In den folgenden Jahrzehnten erfolgten weitere Restaurationen, etwa die Turmsanierung zwischen 2009 und 2011. Zu den erhaltenen historischen Ausstattungsstücken zählen unter anderem ein Taufbecken aus Messing aus dem 16. Jahrhundert sowie ein barockes Kruzifix und ein Epitaph.

Die Kirche beherbergt weiterhin Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen. Besucher berichten von einer freundlichen Atmosphäre und loben insbesondere die Pfarrerin und Küsterin. Die zentrale Lage in der Braunschweiger Altstadt macht sie zu einem leicht erreichbaren Ort für Einheimische und Gäste. Kinderaktivitäten und eine ansprechende Gestaltung des Gemeindelebens tragen zur Wahrnehmung als offener und einladender Raum bei. Die Kirche bietet sowohl architektonisch als auch im kulturellen Kontext einen Einblick in die religiöse und städtebauliche Entwicklung Braunschweigs.

Bewertungen

4,7 (6) 4.7 aus 6 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,7 (6) 4.7 · 6 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…