Denkmal/Gedenkstätte

Denkmal WK I + II

Hengsen, Unnaer Str. 25, 59439 Holzwickede

Highlights

  • In Holzwickede (Werne) steht im Steintorpark ein Denkmal für die Opfer beider Weltkriege.
  • Ein zweites Denkmal erinnert an die Toten der Reichseinigungskriege.
  • Die Denkmäler befinden sich im ehemaligen Steintorfriedhof an der Münsterstraße.

Tipps

  • Das Denkmal für die Opfer beider Weltkriege befindet sich im Steintorpark, ehemaliger Friedhof, an der Münsterstraße.
  • Zwei Gedenktafeln vor dem Hauptdenkmal erinnern zusätzlich an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs.
  • Der Standort des Germaniadenkmals wurde vor 1945 vom Marktplatz an den heutigen Platz im Park verlegt.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Denkmal WK I + II

Das Denkmal WK I + II in Holzwickede erinnert an die Opfer beider Weltkriege und steht als Mahnmal im ehemaligen Steintorpark, einem Gelände, das früher als Hauptfriedhof der Stadt Werne genutzt wurde. Heute befindet sich an dieser zentralen Stelle im Kreis Unna, Nordrhein-Westfalen, eine parkähnliche Anlage, in der mehrere Gedenkstätten aufeinander treffen. Das Areal liegt an der Münsterstraße, direkt an der Einmündung der Cappenberger Straße, und ist sowohl für Spaziergänge als auch für geschichtsinteressierte Besuche geeignet.

Im Zentrum der Gedenkstätte steht ein großes steinernes Denkmal, das den gefallenen Kriegern des Ersten Weltkriegs gewidmet ist. Davor befinden sich zwei weitere Gedenktafeln, die speziell den Opfern des Zweiten Weltkriegs gedenken. Diese Anordnung verdeutlicht die doppelte Funktion des Denkmals: Es ehrt die Toten beider verheerender Konflikte des 20. Jahrhunderts und vermittelt gleichzeitig eine Friedensbotschaft. Neben diesem Mahnmal erinnert auch das Germaniadenkmal an die Toten früherer Kriege, darunter die Reichseinigungskriege der Jahre 1864, 1866 und 1870/71. Ursprünglich auf dem Werneer Marktplatz aufgestellt, wurde es vor 1945 an diesen Ort verlegt.

Die Inschriften der Denkmäler tragen klare Botschaften: Einerseits gedenken sie „den gefallenen Helden“ und „den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft“, andererseits mahnen sie „den Lebenden zur Warnung“. Diese Botschaften unterstreichen den erinnerungspolitischen Charakter des Ortes. Gäste berichten von einer beeindruckenden, wenn auch teilweise vernachlässigten Anlage. Kritik gibt es gelegentlich an mangelndem Denkmalschutz und Pflege, was den würdevollen Umgang mit der Gedenkstätte erschwert.

Der Standort im Steintorpark macht das Denkmal zu einem ruhigen Ort abseits des alltäglichen Trubels, der zum Verweilen und Nachdenken einlädt. Die Kombination aus historischer Bedeutung und landschaftlichem Ambiente macht die Stelle zu einem wichtigen kulturellen Punkt im Raum Werne und Holzwickede. Besucher erhalten hier die Möglichkeit, sich mit der regionalen Geschichte auseinanderzusetzen und den Verlust, den Kriegetragen haben, in einer stimmungsvollen Umgebung zu würdigen.

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