Sammlung Peter Schmidt
Highlights
- Die Sammlung Peter Schmidt zählt zu den bedeutendsten privaten Kunstsammlungen mit Werken der Münchner und Düsseldorfer Malerschule des 19. Jahrhunderts.
- Rollstuhlgerecht zugänglich: Eingang, Parkplatz und WC ermöglichen barrierefreien Besuch der Sammlung in Waldkraiburg.
- Über 250 Gemälde erzählen Alltagsgeschichten vom 19. Jahrhundert, darunter Werke von Piloty, Defregger und Kauffmann.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt ins Museum.
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz direkt am Gebäude erleichtert die Anreise für alle Gäste mit Mobilitätseinschränkungen.
- Rollstuhlgerechte Toiletten stehen im Museum für einen komfortablen Aufenthalt zur Verfügung.
Eigenschaften
Kultur-Museum Sammlung Peter Schmidt Waldkraiburg
Die Sammlung Peter Schmidt in Waldkraiburg zählt zu den bedeutendsten privaten Kunstsammlungen ihrer Art und bietet Besuchern ein faszinierendes Einblick in die Malerei des 19. Jahrhunderts. Die Sammlung wurde von dem passionierten Sammler Peter Schmidt (1932–2017) über Jahrzehnte hinweg aufgebaut und umfasst rund 250 Gemälde. Besonders hervorzuheben sind Werke der Münchner Schule und der Düsseldorfer Malerschule, darunter bedeutende Vertreter wie Carl Theodor von Piloty, Wilhelm von Diez, Franz von Defregger und Hugo Kauffmann. Ergänzt wird die Sammlung durch Gemälde internationaler Künstler, die das kulturelle Spektrum der Epoche abbilden.
Im Mittelpunkt der Sammlung stehen erzählende Szenen aus dem Alltagsleben des 19. Jahrhunderts – von der Geburt bis zum Begräbnis. Peter Schmidt, der sich als Kenner dieser Kunstrichtung etablierte, widmete sich bewusst nicht Porträts oder Stillleben, sondern Werken, die Gemeinschaft und gesellschaftliche Zusammenhänge widerspiegeln. Die Ausstellung wurde nach seinem Tod in die Stiftung „Bilder erzählen – Sammlung Peter Schmidt“ überführt und ist seit Juli 2022 im eigens dafür errichteten Museum in Waldkraiburg zugänglich. Das Gebäude entstand direkt neben dem Haus der Kultur und wurde von Architekt Ingo Werner aus München geplant.
Das Museum bietet mehr als nur eine reine Bilderschau: Durch begleitende Führungen mit Filmbeiträgen und interaktiven Elementen wie „Bilder Plus“ können Besucher die Sammlung auf vielfältige Weise erleben – von kunsthistorischen Analysen bis zu kreativen oder spielerischen Ansätzen. Besonders gelungen ist die thematische Aufteilung der Werke in sieben farblich abgesetzte Bereiche, die von Kunsthistorikerinnen wie Julie Kennedy M. konzipiert wurden. Ein Portrait von Peter Schmidt empfängt die Gäste bereits im Eingangsbereich, bevor sie die Geschichten hinter den Bildern entdecken.
Barrierefreiheit steht im Fokus des Museums: Der Eingang, der Parkplatz sowie die Toiletten sind rollstuhlgerecht gestaltet, sodass die Sammlung für alle zugänglich ist. Neben den klassischen Führungen lädt das Programm zu besonderen Erlebnissen ein – etwa durch musikalische Begleitung wie Akkordeon- oder Saxofon-Konzerte im Rahmen von „MuseumMusik“. Regelmäßig werden auch neue Werke in die Ausstellung integriert, um den Besuchern stets frische Perspektiven auf die Sammlung zu bieten. Die Sammlung Peter Schmidt ist damit nicht nur ein Ort der Kunst, sondern ein lebendiges Archiv des kulturellen Erbes.