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Die Heck bei Hohenroth

35759 Driedorf

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet „Die Heck bei Hohenroth“ in Driedorf umfasst 20,43 Hektar geschlossenen Laubwald.
  • Es liegt südöstlich von Hohenroth im hessischen Westerwald und gehört zu den FFH- und Vogelschutzgebieten.
  • Das Klima ist feucht-kühl mit über 1000 mm Niederschlag jährlich, die Waldpflege erfolgt naturnah ohne Eingriffe.

Tipps

  • Das Naturschutzgebiet liegt südöstlich von Hohenroth im hessischen Westerwald und ist über die K84 erreichbar.
  • Das Klima ist feucht-kühl mit jährlich über 1000 mm Niederschlag, was die Vegetation und Tierwelt beeinflusst.
  • Im Wald kommen trockene bis nasse Standorte vor, die verschiedene Pflanzengesellschaften und Lebensräume bieten.

Eigenschaften

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Über Die Heck bei Hohenroth

Die Heck bei Hohenroth ist ein Naturschutzgebiet im hessischen Driedorf und zählt zu den geschützten Landschaftsflächen im Lahn-Dill-Kreis. Es liegt im „Hohen Westerwald“, südöstlich des Ortes Hohenroth und nördlich der Kreisstraße K84, die in Richtung Mademühlen verläuft. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem die Krombachtalsperre. Die rund 20,43 Hektar große Fläche ist Teil des europäischen Vogelschutz- und FFH-Gebietes „Hoher Westerwald“ und weist aufgrund seiner natürlichen Ausprägung eine hohe ökologische Bedeutung auf.

Das Gelände des Naturschutzgebietes liegt durchschnittlich etwa 550 Meter über Normalhöhennull und ist geprägt von einem geschlossenen Laubwaldareal. Aufgrund der Höhenlage herrscht hier ein feucht-kühles Klima mit jährlichen Niederschlägen von über 1000 Millimetern. Diese klimatischen Bedingungen begünstigen das Vorkommen unterschiedlicher Pflanzengesellschaften, die auf trockenen, wechselnassen oder nassen Standorten innerhalb des Waldes wachsen. Die Waldränder sind weitgehend naturnah gestaltet, zeigen jedoch Einflüsse durch angrenzende landwirtschaftliche Grünlandnutzung.

Im Waldareal finden sich wertvolle Strukturen wie liegen gebliebenes Totholz und alte Baumbestände, die wichtige Lebensräume für verschiedene Arten bieten. Pilze, Flechten, Insekten und Vögel profitieren von diesen natürlichen Strukturen, die zur Artenvielfalt im Gebiet beitragen. Die Erhaltung solcher Lebensräume ist ein zentraler Bestandteil des Schutzstatus des Gebietes. Im Jahr 1998 wurde „Die Heck bei Hohenroth“ offiziell unter Naturschutz gestellt, um die ökologischen Funktionen und die biologische Vielfalt langfristig zu sichern.

Ein Managementplan, der für das umliegende FFH-Gebiet „Hoher Westerwald“ erstellt wurde, legt fest, dass im Naturschutzgebiet „Die Heck bei Hohenroth“ eine natürliche Waldentwicklung angestrebt wird. Demgemäß sind keine forstwirtschaftlichen Pflegemaßnahmen oder weitere Nutzungen vorgesehen. Diese Entscheidung trägt dazu bei, den natürlichen Zustand der Fläche zu erhalten und Störungen durch menschliche Eingriffe zu minimieren. Die Fläche bleibt damit ein Rückzugsraum für die heimische Fauna und Flora.

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