Foto: Assenmacher / wikimedia /
cc by-sa 3.0
Findlingsgarten
Highlights
- Der Findlingsgarten Seddiner See ist eine 25.000 m² große Freiland-Ausstellung von Findlingen und zeitgenössischen Skulpturen.
- Er zeigt nordische Leitgeschiebe sowie Werke bekannter Künstler wie Marina Schreiber und Karl Menzen.
- Das Gelände liegt im Naturpark Nuthe-Nieplitz im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark.
Tipps
- Im Findlingsgarten können Besucher Steinfiguren und Skulpturen aus der Region inmitten botanisch gestalteten Geländes entdecken.
- Auf Schildern am Wegesrand werden geologische und pflanzliche Besonderheiten erklärt.
- Sitzgelegenheiten im Freien laden zum Verweilen und zur Beschäftigung mit der nordischen Gesteinsgeschichte ein.
Eigenschaften
Ausflug Natur Park Stadt: Findlingsgarten am Seddiner See
Der Findlingsgarten in Seddiner See ist eine einzigartige Freilichtausstellung im Herzen des Naturparkes Nuthe-Nieplitz im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark. Auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern präsentiert sich hier eine faszinierende Verbindung aus Geologie, Botanik und zeitgenössischer Kunst. Der Garten wurde vom Verein Findlingsgarten Seddiner See e. V. initiiert und bietet Besucherinnen und Besuchern ein kostenloses Erlebnis, das sowohl bildungsreich als auch entspannend ist. Zahlreiche informative Tafeln und Sitzgelegenheiten laden dazu ein, sich intensiv mit der Landschaftsgeschichte der Region auseinanderzusetzen.
Im Zentrum des Geländes stehen die Findlinge – große Gesteinsblöcke, die vor mehr als 20.000 Jahren vom Inlandeis aus Skandinavien bis in diese Region transportiert wurden. Diese nordischen Leitgeschiebe sind Zeugen der letzten Kaltzeit und bilden den geologischen Schwerpunkt des Gartens. Die Anordnung der Steine erfolgt regional typisch und spiegelt die Ablagerungsmuster der eiszeitlichen Endmoräne wider. Neben den Findlingen wurden im Garten Landschaftselemente wie ein nachgebildeter Toteissee, eine Endmoräne sowie ein Grundmoränensee und ein Wallberg (Drumlin) angelegt, um die Entstehungsgeschichte der Umgebung anschaulich zu machen.
Der Findlingsgarten verbindet Geologie mit botanischer Vielfalt: In verschiedenen Zonen des Parks werden charakteristische Pflanzenarten aus der Späteiszeit, der Warmzeit und der Nachwarmzeit gezeigt. Eine Brombeerhecke umgibt das gesamte Areal und gliedert es optisch. Im Nordwesten des Geländes befindet sich ein kleines Informationshäuschen mit einer Dauerausstellung, die Einblicke in die Entstehung der Landschaft gibt. Besonders für Familien ist der sogenannte „Klopfplatz“ interessant, an dem Besucher selbst Gesteine bearbeiten und erforschen können. Der Holzsteg im mittleren Bereich des Parks ermöglicht einen besonderen Blick auf die nachgebildeten Landschaftsformen und die sie umgebende Vegetation.
Seit der Jahrtausendwende ergänzen zeitgenössische Skulpturen namhafter Künstler wie Marina Schreiber, Karl Menzen oder Volker Bartsch die naturgeschichtliche Ausstellung. Die Kunstwerke sind harmonisch in die Landschaft integriert und schaffen eine Brücke zwischen Natur und Kultur. Diese Verbindung macht den Findlingsgarten zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für alle Altersgruppen – ob zum Spaziergang, Picknick, Entspannen oder für einen lehrreichen Ausflug im Rahmen von Schule oder Familie. Die positive Resonanz der Besucher zeigt sich in den durchweg guten Bewertungen, in denen der Garten als abwechslungsreich, informativ und besonders atmosphärisch beschrieben wird.
Bewertungen
Auf Google
In der Nähe
Ausflugsziele in der Nähe
Weitere Anbieter
Wetter & Pollenflug am Standort
Häufige Fragen zu Findlingsgarten
Was ist der Findlingsgarten Seddiner See?
Quelle: wikipedia
Wo befindet sich der Findlingsgarten?
Quelle: wikipedia
Welche Arten von Gesteinen und Kunstwerken werden gezeigt?
Quelle: wikipedia
Wie ist das Konzept des Findlingsgartens gestaltet?
Quelle: wikipedia
Wer trägt den Findlingsgarten?
Quelle: wikipedia