Aussichtsturm

Bismarckturm Sasbach Hornisgrinde

77889 Seebach

Highlights

  • Der Bismarckturm auf der Hornisgrinde ist ein 7 Meter hoher Aussichtsturm auf Deutschlands höchstem Berg im Nordschwarzwald.
  • Ursprünglich als Vermessungsturm erbaut, dient er heute als beliebtes Wanderziel mit Panoramablick.
  • Der Turm steht direkt auf der Gemarkungsgrenze zwischen Sasbach und Sasbachwalden und wurde vom Schwarzwaldverein saniert.

Tipps

  • Der Bismarckturm auf der Hornisgrinde ist über eine Wendeltreppe begehbar und bietet einen schönen Ausblick, besonders bei klarem Wetter.
  • Die Hornisgrinde ist mit 1164,4 Metern der höchste Berg des Nordschwarzwaldes – ein lohnenswertes Ziel für Wanderer.
  • Im Winter kann die Sicht beeindrucken, aber vereiste Wege sollten beachtet werden.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Bildung Ganzjährig

Über Bismarckturm Sasbach Hornisgrinde

Der Bismarckturm auf der Hornisgrinde in Seebach ist ein historischer Aussichtsturm, der sich auf dem höchsten Punkt des Nordschwarzwaldes befindet. Mit einer Höhe von rund 1164 Metern über Normalhöhennull ist die Hornisgrinde nicht nur landschaftlich markant, sondern auch geografisch bedeutsam. Der sieben Meter hohe Turm steht unweit der Gemarkungsgrenze zwischen den Gemeinden Sasbach und Sasbachwalden und wurde ursprünglich im Jahr 1871 errichtet. Ursprünglich diente er als trigonometrischer Messpunkt für die Landesvermessung, wurde jedoch im Laufe der Zeit zu einem beliebten Aussichtspunkt umgebaut.

Der Turm ist über eine außen angebrachte Wendeltreppe begehbar, die den Zugang zur Aussichtsplattform ermöglicht. Von hier aus bieten sich Panoramablicke auf das Hochmoor im Südosten sowie in weite Teile des Nordschwarzwaldes. Besonders bei klaren Tagen reicht die Sicht weit über die umliegenden Wälder und Hügelzüge. Die nahegelegene Hochfläche ist geprägt durch baumlose Grinden und das naturnahe Hochmoor, das heute unter Naturschutz steht. Diese abwechslungsreiche Landschaft macht den Standort auch für Naturliebhaber attraktiv.

Die Hornisgrinde war im 20. Jahrhundert mehrfach militärischer Nutzung vorbehalten, was Spuren in Form erhaltener Gebäude und Masten hinterlassen hat. Seit der friedlichen Öffnung des ehemaligen Sperrgebiets in den 1990er Jahren gewinnt die Region wieder an touristischer Bedeutung. Der Schwarzwaldverein Sasbach/Obersasbach hat maßgeblich zur Sanierung und Erhaltung des Bismarckturms beigetragen. Neben der restaurierten Turmstruktur wurden am Standort auch Infotafeln angebracht, die über die Geschichte des Bauwerks und seine Funktion in der Landesvermessung informieren.

Der Turm ist bei Wanderern besonders wegen seiner zentralen Lage auf dem Hornisgrinderücken beliebt. Rund um den Turm laden rustikale Bänke zum Verweilen ein, und die ruhige Hochlage die atemberaubende Aussicht in aller Ruhe zu genießen. Im Winter kann die Region vereiste Wege aufweisen, was den Besuch zu dieser Jahreszeit besonders reizvoll, aber auch anspruchsvoll macht. Die nahegelegene Grenzmarkierung in Form des Dreifürstensteins unterstreicht die historische Bedeutung dieses Ortes, der einst die Grenze zwischen Baden, Württemberg und dem Elsaß bildete.

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