Parks & Gärten

Naturschutzgebiet

23883 Seedorf

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Ostetal umfasst 2667 Hektar und schützt die Osteniederung mit ihren Nebenbächen.
  • Es ist Teil des FFH-Gebietes „Oste mit Nebenbächen“ und beherbergt naturnahe Flusslandschaften mit Auwäldern und Feuchtgebieten.
  • Das Gebiet erstreckt sich über mehrere Gemeinden, darunter Seedorf, und steht seit August 2020 unter Naturschutz.

Tipps

  • Gut ausgebauter Rundweg mit Bänken und Mülleimern, ideal zum Wandern und Erholen.
  • Ca. 3 km lange Runde, auch bei Nässe problemlos begehbar, führt um den Kirchensee.
  • Naturnahe Mäanderwege entlang der Oste und kleiner Bäche mit abwechslungsreicher Landschaft.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Naturschutzgebiet

Das Naturschutzgebiet in Seedorf liegt im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein und ist Teil des umfangreichen Schutzgebiets „Ostetal mit Nebenbächen“. Es erstreckt sich entlang der Osteniederung und umfasst Abschnitte mehrerer Bäche, darunter unter anderem die Twiste und die Bade. Das rund 2667 Hektar große Gebiet ist seit 2020 unter Naturschutz gestellt und zählt zu den bedeutenden Landschaftsschutzgebieten der Region. Es grenzt im Norden unter anderem an das Naturschutzgebiet „Huvenhoopsmoor“ sowie an das „Beverniederung“.

Das Gelände zeichnet sich durch naturnahe Flusslandschaften aus, in denen die Gewässer mäandrierend durch ihre Niederungen fließen. Teilweise verfügen sie über flutende Unterwasservegetation. Die Uferbereiche werden vielfach von Gehölzen begleitet, stellenweise bilden sich Auwälder mit Schwarzerle, Esche, Traubenkirsche, Flatterulme und Stieleiche. Die angrenzenden Niederungen sind geprägt von unterschiedlich genutztem Grünland, das von nassen Wiesen bis hin zu Pfeifengraswiesen reicht. Daneben finden sich Röhrichte, Hochstaudenfluren sowie Feuchtgebüsche. Auch forstwirtschaftlich genutzte Flächen und Äcker sind im Gebiet vorhanden.

Die Wälder im Naturschutzgebiet bestehen überwiegend aus naturnahen Laub- und Mischwäldern. Eichen- und Eichen-Hainbuchenwälder dominieren in vielen Bereichen und werden ergänzt durch Baumarten wie Esche, Feldahorn, Vogelkirsche und Hainbuche. Auf sandigen Böden wachsen zudem Eberesche und Zitterpappel, während an feuchteren Standorten Schwarzerlen zu finden sind. Buchenwälder im Gebiet entwickeln sich je nach Standortbedingung zu Hainsimsen- oder Waldmeister-Buchenwäldern. Diese vielfältigen Waldstrukturen tragen zur hohen ökologischen Wertigkeit des Gebiets bei.

Das Naturschutzgebiet lädt zu Erholung und Naturbeobachtung ein. Wanderwege sind gut ausgebaut und bieten auch bei feuchtem Wetter eine sichere Fortbewegungsmöglichkeit. Laut Besucherangaben verfügt das Gebiet über eine Länge von etwa drei Kilometern für eine Runde, die sich gut für kürzere Wanderungen eignet. Entlang der Wege sind Bänke und Mülleimer aufgestellt, was den Aufenthalt angenehm gestaltet. Besonders hervorgehoben wird die ruhige Atmosphäre und die landschaftliche Vielfalt zwischen den Gewässern.

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