Wanderweg

Auf dem Grat

87484 Nesselwang

Highlights

  • Der Besinnungsweg GE(h)ZEITEN in Nesselwang führt über sechs Stationen zur inneren Einkehr.
  • Er ist ein ökumenischer Weg mitten in der Natur, der Raum für persönliche Reflexion schafft.
  • Der fast ebene Weg ist für alle Altersgruppen geeignet und dauert etwa zwei Stunden.

Tipps

  • Der Besinnungsweg GE(h)ZEITEN in Nesselwang lädt zu innerer Einkehr und Reflexion ein – ideal für einen ruhigen Spaziergang abseits des Alltags.
  • Sechs Stationen entlang des Weges bieten Raum für persönliche Gedanken und neue Perspektiven, etwa beim Blick durch eine Glaskugel oder im Naturlabyrinth.
  • Parkplätze sind am Wegbeginn vorhanden, der Weg ist barrierearm und auch für Familien mit Kindern sowie Hunde geeignet.

Eigenschaften

Outdoor Ganzjährig

Über Auf dem Grat

Der Besinnungsweg GE(h)ZEITEN in Nesselwang im Landkreis Ostallgäu ist ein ökumenischer Themenweg, der sechs Stationen mit meditativen Impulsen verbindet. Er innezuhalten, über persönliche Werte und das Verhältnis zur Schöpfung nachzudenken und sich von der alltäglichen Hektik zu lösen. Der Name verweist auf das Gehen zwischen den Stationen und die Bedeutung der Zeit als zentrales Element der Wegbegleitung. Die Stationen sind in die landschaftlich reizvolle Voralpenregion eingebettet und laden sowohl zur Ruhe als auch zur Auseinandersetzung mit transzendenten Themen ein.

Der Weg beginnt nahe des Parkplatzes Rindegger Tanne und führt entlang fast ebener Strecke durch eine malerische Umgebung. Aufgrund seiner leichten Geländebeschaffenheit ist er für verschiedene Zielgruppen zugänglich, darunter Familien mit Kindern, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität – lediglich der Zugang zu einigen Abschnitten ist für Rollstuhlfahrer ohne fremde Hilfe nicht vollständig barrierefrei. Die reine Gehzeit beträgt etwa eine Stunde, für eine sinnvolle Nutzung inklusive der Besinnungspausen wird ein Zeitfenster von rund zwei Stunden empfohlen.

Jede der sechs Stationen trägt einen besonderen thematischen Fokus, etwa die Begegnung mit dem Gast, die Rolle der Schöpfung oder die Auseinandersetzung mit dem Göttlichen. Die Impulse an den Haltestellen regen zum Nachdenken und zur inneren Wandlung an. Ein Naturlabyrinth erinnert daran, dass viele Wege im Leben gegangen werden, bis der eigene Pfad gefunden ist. Eine weitere Station ermöglicht durch eine Glaskugel einen veränderten Blick auf die vertraute Umgebung. Die Texte an den Stationen wurden von der Bürgerwerkstatt Kultur, Religion und Kunst in Zusammenarbeit mit evangelischen und katholischen Gemeinden entwickelt und tragen zur Förderung ökumenischer Zusammenarbeit bei.

Der Weg wird von ehrenamtlichen Kräften gepflegt und ist kostenlos zugänglich. Begleithefte mit den Texten der Stationen sind bei der Tourist-Information erhältlich. Zusätzlich finden regelmäßig geführte Veranstaltungen statt, darunter abendliche Besinnungsgänge mit musikalischer Begleitung. Der GE(h)ZEITEN-Weg ist ein Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement und kulturelle sowie religiöse Vielfalt miteinander verbunden werden können, um Raum für Reflexion und Naturerfahrung zu schaffen.

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