Stadtpark

Schmetterlingsgarten

25489 Haseldorf

Highlights

  • Der Schmetterlingsgarten im NABU-Naturzentrum Haseldorf zeigt futterpflanzenreiche Artenvielfalt.
  • Besucher erfahren, wie Gärten Insekten und Schmetterlinge durch gezielte Pflanzenauswahl fördern.
  • Die Anlage entstand durch ehrenamtliches Engagement und vermittelt ökologische Zusammenhänge.

Tipps

  • Im Schmetterlingsgarten lohnt sich ein Besuch bei warmem Wetter, da dann viele Schmetterlinge aktiv sind und um die Pflanzen flattern.
  • Neben Schmetterlingen können Besucher auch andere Insekten, Kräuter und Erdkröten entdecken, besonders bei ruhigen Spaziergängen.
  • Kinder finden auf dem Gelände des NABU-Naturzentrums genügend Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten im Freien.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Schmetterlingsgarten

Der Schmetterlingsgarten in Haseldorf ist Teil des NABU-Naturzentrums Scholenfleth und liegt im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Die Anlage wurde geschaffen, um die Bedeutung insektenfreundlicher Pflanzung für Schmetterlinge und andere Insekten zu verdeutlichen. Besucher*innen können verschiedene Pflanzen entdecken, die gezielt auf die Bedürfnisse von Faltern und Schmetterlingen abgestimmt sind. Neben blütenreichen Stauden wachsen auch Raupenpflanzen, die oft weniger auffällig, aber entscheidend für den Lebenszyklus der Schmetterlinge sind. Informative Schautafeln am Gelände bieten Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Insekten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Kräutergarten, der heimische Wildpflanzen präsentiert, die als Würz-, Heil- oder Teepflanzen genutzt werden können. Neben bekannten Arten wie Rotklee oder Walderdbeere finden sich hier auch seltener vorkommende Pflanzen wie Wilde Rauke oder Labkraut. Diese Vielfalt wird in den warmen Monaten bei sogenannten Kräutertagen praktisch erfahrbar, bei denen Pflanzen kennengelernt und in der Küche verwendet werden. Die Gestaltung des Gartens orientiert sich an naturnahen Prinzipien und lädt zur Entdeckung kleiner Ökosysteme ein.

Der Garten ist in ein größeres Gelände integriert, das neben Hochbeeten, einer Streuobstwiese und einem Weidentipi weitere Stationen des Naturerlebnisses bietet. Besucher*innen berichten von einer Vielzahl an beobachtbaren Insekten, Pflanzen und sogar Erdkröten. Auch wenn Schmetterlinge bei manchen Besuchen weniger häufig zu sehen sind, überzeugt das Areal durch seine ruhige Atmosphäre und die Möglichkeit zur ungestörten Beobachtung und Fotografie. Kinder profitieren von vielfältigen Spiel- und Lernmöglichkeiten, die das Gelände bietet.

Die Pflege und Weiterentwicklung des Schmetterlingsgartens erfolgt mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer*innen. Die Urheberin der Anlage, Christa Bosch, setzte die Idee mit vielen fleißigen Händen um. Die NABU-Schutzgebietsbetreuung bietet regelmäßig Führungen und Veranstaltungen an, die über die ökologischen Zusammenhänge informieren. Die Bedeutung des Gartens liegt nicht nur im Erlebniswert, sondern auch im Beitrag zum Artenschutz und zur Förderung der Biodiversität in der Region.

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