Denkmal/Gedenkstätte

Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus

Briller Str. 2, 42105 Wuppertal

Highlights

  • Seit 1949 geplant, erinnert das Mahnmal 1958 an NS-Opfer im Luisenviertel mit Skulptur von Herbert Volwahsen.
  • Das Denkmal nutzt den Sockel des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Denkmals und wurde 2011 durch eine Gedenktafel erweitert.

Tipps

  • Eine 2011 hinzugefügte Gedenktafel ergänzt die ursprüngliche Anlage und informiert über die Opfer des Nationalsozialismus in der Region.
  • Der Standort liegt im Deweerthschen Garten, der als grüner Rahmen die historische Bedeutung des Denkmals unterstreicht und eine ruhige Atmosphäre bietet.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Mahnmal Wuppertal: Denkmal für NS-Opfer

Das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Wuppertal ist eine bedeutende Gedenkstätte, die an die Verbrechen des NS-Regimes erinnert. Seit den 1940er-Jahren wurde an dieser Stelle eine Erinnerungsstätte geplant, die schließlich 1958 realisiert wurde. Das Denkmal steht am westlichen Ende des Luisenviertels und vereint zwei historische Elemente: eine Skulptur des Bielefelder Künstlers Herbert Volwahsen sowie den ehemaligen Sockel des Kaiser-Wilhelm-Denkmals, der hier neu aufgelegt wurde.

Die Skulptur selbst ist ein symbolträchtiges Werk, das die Schrecken der NS-Zeit auf eindringliche Weise veranschaulicht. Das Mahnmal liegt im Deweerthschen Garten, einem grünen Rückzugsort inmitten der Stadt, der durch seine historische Bedeutung und seine ruhige Atmosphäre zum Nachdenken einlädt. Die Anlage gehört zu den wenigen Orten in Wuppertal, die gezielt der Erinnerung an die Opfer gewidmet sind und gleichzeitig als Ort der Begegnung und des Gedenkens fungieren.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde das Denkmal mehrfach erweitert und angepasst. So erhielt es 2011 eine zusätzliche Gedenktafel, die weitere Informationen zu den Opfern des Nationalsozialismus in Wuppertal liefert. Das Mahnmal ist eng mit lokalen Initiativen verbunden, etwa dem Verein zur Erforschung der Sozialen Bewegungen im Wuppertal, der sich seit Jahrzehnten mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit befasst. Auch das Gedenkbuch Wuppertal wird hier thematisch verknüpft, das die Namen der Opfer dokumentiert.

Das Mahnmal genießt in der Bevölkerung hohe Anerkennung – wie die Bewertungen mit durchschnittlich 4,3 von 5 Sternen zeigen. Es steht als Mahnung für die Verantwortung, die jede Generation trägt, um die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten. Durch seine zentrale Lage und seine klare Botschaft bleibt es ein wichtiger Ort für Geschichtsinteressierte, Schülergruppen und alle, die sich mit der regionalen Vergangenheit auseinandersetzen möchten.

In der Nachbarschaft finden sich weitere historische Stätten wie die Begegnungsstätte Alte Synagoge oder die Bergischen Museumsbahnen, die das kulturelle und historische Erbe Wuppertals ergänzen. Gemeinsam bilden sie ein Netzwerk der Erinnerung, das die Stadt als Ort der Aufklärung und des Gedenkens prägt.

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