Aussichtsturm

Himmelreichturm

48165 Münster

Highlights

  • Der Himmelreichturm in Münster wurde 2015 als Naturbeobachtungspunkt am Rande des Himmelreich Geländes errichtet.
  • Der 11,50 Meter hohe Turm ist in Hyperboloidkonstruktion gebaut und besteht aus 16 Douglasienstämmen.
  • Er bietet einen Aussichtspunkt auf das Pfadfindergelände, die Skyline von Sendenhorst und die münsterländische Landschaft.

Tipps

  • Der Turm ist mit 64 Stufen zu erreichen und bietet eine Aussichtsplattform in 11,50 Meter Höhe.
  • Der Ausblick richtet sich besonders in der blattlosen Jahreszeit lohnenswert aus.
  • Die Hyperboloidkonstruktion aus Douglasienstämmen verleiht dem Turm ein filigranes, dennoch stabiles Erscheinungsbild.

Eigenschaften

Familie Ganzjährig

Über Himmelreichturm

Der Himmelreichturm befindet sich im nordrhein-westfälischen Münster, genauer im Ortsteil Sendenhorst. Er wurde im Jahr 2015 fertiggestellt und steht am Rand des Geländes der JGH Himmelreich. Der Turm dient sowohl als Aussichtsturm als auch als Naturbeobachtungspunkt und ermöglicht einen Blick auf das umliegende Pfadfindergelände sowie auf Teile der münsterländischen Landschaft. Die Konstruktion orientiert sich an dem sogenannten Hyperboloid-Prinzip, das 1896 vom russischen Statiker Wladimir Schuchow entwickelt wurde. Diese Bauweise verleiht dem Turm eine filigrane, dennoch stabile Struktur.

Der Turm besteht aus 16 Douglasienstämmen, die jeweils eine Höhe von 13,5 Metern und einen Mindestdurchmesser von 35 Zentimetern aufweisen. Die Stämme wurden im Sauerland gefällt und anschließend nach Sendenhorst transportiert, wo sie auf dem Gelände einer Zimmerei weiterverarbeitet wurden. Die statische Berechnung des Turms übernahm das Statikbüro Willi Wienker aus Tönnishäuschen. Die Tragfähigkeit des Fundaments ist auf eine Last von bis zu sechs Tonnen pro Fuß ausgelegt, um auch bei starkem Wind eine hohe Stabilität zu gewährleisten. Insgesamt führen 64 Stufen zur Aussichtsplattform, die sich in einer Höhe von 11,50 Metern befindet.

Die Besonderheit des Turms liegt nicht nur in seiner architektonischen Form, sondern auch in seiner Integration in die bestehende Waldlandschaft. Ziel war es, die Natur von oben zu erleben und Fragen wie „Was machen die Vögel in den Baumwipfeln?“ oder „Wie schaut der Himmelreichwald von oben aus?“ zu beantworten. Allerdings wird der Ausblick von einigen Besucherinnen und Besuchern als enttäuschend wahrgenommen, da Bäume und Bewuchs einen Großteil der Sicht einschränken. Insbesondere in der Blütezeit oder mit dichten Blättern kann der Rundblick stark eingeschränkt sein. Einige Gäste vermuten, dass der Turm an dieser Stelle nicht optimal positioniert wurde, um einen weiten Ausblick zu ermöglichen.

Trotz der Kritik an der Sicht erfreut sich der Turm bei vielen Besuchern dennoch großer Beliebtheit, wie das durchschnittliche Google-Rating von 4,3 von 5 Sternen bei neun Bewertungen zeigt. Neben dem Panoramablick bietet der Turm auch eine interessante Perspektive auf den nahegelegenen Himmelreichwald sowie auf die Skyline von Sendenhorst. Der Turm ist halböffentlich zugänglich, sodass Interessierte den Aufstieg und den Blick aus der Höhe jederzeit wagen können. Die Treppen sind fest verbaut und führen über eine Wendeltreppe zur Plattform.

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