Geierswalder See
Highlights
- Der Geierswalder See ist ein künstlicher See in Sachsen und Brandenburg, nordwestlich von Hoyerswerda.
- Er entstand durch Flutung des ehemaligen Tagebaus Koschen mit Wasser der Schwarzen Elster.
- Der See verfügt über eine Wasserfläche von 653 Hektar und ist über Kanäle mit anderen Seen verbunden.
Tipps
- Der Geierswalder See eignet sich gut für Wassersportarten wie Surfen, Baden und Kanufahren, besonders in der Saison von Mai bis September.
- Mit dem Fahrrad oder zu Fuß lassen sich die gepflegten Wege um den See nutzen, die auch Verbindungen zu benachbarten Seen bieten.
- Der steil abfallende Seeuferbereich und der künstlich angelegte Strand laden zum Verweilen und zur Erholung ein.
Eigenschaften
Über Geierswalder See
Der Geierswalder See liegt im sächsischen Teil der Elsterheide im Kreis Bautzen und ist der erste See der zukünftigen Lausitzer Seenkette, der touristisch erschlossen wurde. Ursprünglich entstand er durch die Flutung eines ehemaligen Tagebaus mit Wasser der Schwarzen Elster. Die Ufergestaltung und die Verbesserung der Wasserqualität verliefen über mehrere Jahre. Heute bietet der See mit einer Fläche von über 650 Hektar ausreichend Raum für Erholung und Freizeitaktivitäten an Land und auf dem Wasser.
Das Gelände rund um den Geierswalder See ist gut ausgebaut und lädt zu verschiedenen Aktivitäten ein. Wanderwege umschließen den See und ermöglichen Spaziergänge oder Radtouren mit angenehmen Rastmöglichkeiten. Ein gepflegter Strandabschnitt sowie ausreichend Parkplätze sorgen für Komfort. Im touristischen Entwicklungskonzept sind mehrere Bereiche geplant oder bereits realisiert, darunter ein Sportboothafen, eine Marina mit schwimmenden Häusern, ein multifunktionaler Strandbereich sowie eine Erlebniswelt namens „Düne“. Am Sornoer Kanal wurde zudem eine markante Aussichtslandmarke errichtet, der sogenannte „Rostige Nagel“, ein 30 Meter hoher Turm aus Cortenstahl.
Der See ist über künstliche Kanäle mit weiteren Gewässern der Region verbunden. Der Sornoer Kanal verbindet ihn mit dem Sedlitzer See, während der Koschener Kanal eine Verbindung zum Senftenberger See herstellt. Diese Kanäle ermöglichen Wassersportlerinnen und -sportlern, mit Kajaks oder Stand-up-Paddeln zwischen den Seen zu wechseln. Auch größere Fahrgastschiffe können die Wasserfläche befahren. Der Geierswalder See selbst ist sowohl für Baden als auch für Motorwassersport und Surfen während der Saison nutzbar. Das Ufer ist an vielen Stellen steil, was es geeignet für bestimmte sportliche Aktivitäten macht.
Als Teil des größten künstlichen Seegebietes Europas, dem Lausitzer Seenland, nimmt der Geierswalder See eine Vorreiterrolle ein. Die Region entwickelt sich zunehmend zu einem bedeutenden Freizeit- und Erholungsgebiet, das sowohl Naturliebhaber als auch Wassersportbegeisterte anspricht. Die Landschaft rund um den See ist geprägt von sanften Hügeln, Wäldern und offenen Wasserflächen, die ein abwechslungsreiches Naturerlebnis bieten. Trotz seiner Größe bleibt der See sauber und gut gepflegt, was von Besucherinnen und Besuchern regelmäßig positiv hervorgehoben wird.