Tierpark Chemnitz
Highlights
- Der Tierpark Chemnitz beherbergt über 1300 Tiere in rund 250 Arten auf 10 Hektar.
- Das Wildgatter Oberrabenstein umfasst 35 Hektar Waldgelände und beherbergt etwa 75 Tiere in 15 Arten.
- Beide Einrichtungen sind Teil internationaler Artenschutzprojekte und betreiben Erhaltungszucht bedrohter Arten.
Tipps
- Hunde sind erlaubt, aber an der Leine und rücksichtsvoll im Umgang mit Tieren halten.
- Fütterung der Tiere ist untersagt – zur Sicherheit und zum Wohle der Tiere nicht durchführen.
Eigenschaften
Über Tierpark Chemnitz
Der Tierpark Chemnitz ist eine bedeutende Freizeit- und Bildungseinrichtung in der sächsischen Stadt Chemnitz. Seit seiner Gründung im Jahr 1964 beherbergt er auf einer Fläche von zehn Hektar mehr als 1300 Tiere aus rund 250 Arten. Neben typischen Zoo-Tieren zeichnet sich der Park durch ein umfangreiches Vivarium mit über 80 Amphibienarten aus. Zu den Besonderheiten zählen unter anderem verschiedene Erhaltungszuchtprogramme, an denen der Tierpark aktiv beteiligt ist, um bedrohte Arten langfristig zu schützen.
Zur Einrichtung gehört auch das Wildgatter Oberrabenstein, das 1973 gegründet und 1995 in den Tierparkbetrieb integriert wurde. Auf einer Waldfläche von 35 Hektar leben dort etwa 75 Tiere aus rund 15 Arten. Ziel beider Einrichtungen ist es, die biologische Vielfalt zu vermitteln und die Besucher für Natur- und Artenschutz zu sensibilisieren. Neben exotischen Arten finden sich hier auch heimische Tierarten, die in naturnahen Gehegen untergebracht sind.
Der Tierpark Chemnitz ist mit jährlich rund 180.000 Besuchern eine der meistbesuchten Einrichtungen der Stadt. Neben der Freizeitfunktion fungiert er als Bildungsstätte und engagiert sich in nationalen und internationalen Artenschutzprojekten. Besucher erhalten Einblicke in verschiedene Ökosysteme und erhalten die Möglichkeit, sich über den Schutz gefährdeter Arten zu informieren. Der Tierpark kooperiert dabei mit Forschungseinrichtungen und anderen Zoos, um den Erhalt gefährdeter Tierpopulationen zu unterstützen.
Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit. In den Wintermonaten sind beide Einrichtungen in der Regel von morgens bis nachmittags geöffnet, während in den Sommermonaten die Besuchszeiten verlängert sind. An besonderen Tagen wie Silvester oder bei Veranstaltungen wie dem jährlichen Tierparkfest können abweichende Öffnungszeiten gelten. Hunde sind in beiden Bereichen erlaubt, sofern sie an der Leine gehalten werden und Rücksicht auf die Tiere genommen wird.
Der Betrieb des Tierparks erfolgt durch die Stadt Chemnitz als Trägerin. Unterstützung erhält die Einrichtung unter anderem durch den 2007 gegründeten Förderverein „Tierparkfreunde Chemnitz e.V.“, der unter anderem Tierpatenschaften verwaltet. Spenden tragen dazu bei, die Haltung der Tiere zu verbessern und Artenschutzprojekte zu fördern. Der Tierpark Chemnitz trägt damit zur Artenvielfalt und zum Umweltbewusstsein in der Region bei.