Denkmal/Gedenkstätte

Karl Anton Denkmal

Karl-Anton-Platz 1, 72488 Sigmaringen

Highlights

  • Karl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen war letzter regierender Fürst seines Hauses vor der Eingliederung in Preußen.
  • Er diente später als preußischer Ministerpräsident und wurde zum Generalleutnant befördert.
  • Das Denkmal in Sigmaringen zeigt ihn in Uniform mit einem Dokument in der Hand, errichtet 1890 von Adolf von Donndorf.

Tipps

  • Das Denkmal ist gut im Rahmen einer Stadtrundgang zu besichtigen, da es zentral am Karl-Anton-Platz steht.
  • Hinweise zur Historie des Fürsten finden sich auf Informationsmaterialien vor Ort, die den Kontext zur Schlossbesichtigung ergänzen.
  • Der Standort eignet sich als Ausgangspunkt, um anschließend die nahegelegenen Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Sigmaringen zu erkunden.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Karl Anton Denkmal

Das Karl Anton Denkmal in Sigmaringen erinnert an den bedeutenden Fürsten und preußischen Ministerpräsidenten Karl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen. Es steht im baden-württembergischen Landkreis Sigmaringen und zählt zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten der Region. Die Bronzeplastik zeigt den Fürsten in Uniform, in der Hand hält er ein Dokument, was auf seine politische Laufbahn verweist. Auf dem Sockel des Denkmals ist eine Reliefdarstellung der Germania zu sehen, die als Allegorie für die deutsche Einheit interpretiert werden kann.

Gestiftet wurde das Denkmal im Jahr 1890 von Verehrern aus ganz Deutschland, wie die Inschrift am Sockel besagt. Geschaffen hat es der deutsche Bildhauer Adolf von Donndorf, der in Stuttgart wirkte. Die Plastik wurde vom Stuttgarter Unternehmen Pelargus gegossen. Die Widmung des Denkmals ehrt Karl Anton nicht nur für seine Rolle als letzter regierender Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen, sondern auch für seine Funktion als Ministerpräsident des preußischen Staates während der sogenannten Neuen Ära. Seine politischen Verdienste und sein Engagement für die deutsche Einheit werden in der Inschrift gewürdigt.

Karl Anton wurde 1811 in Krauchenwies geboren und war Sohn des Fürsten Karl von Hohenzollern-Sigmaringen sowie der französischen Prinzessin Antoinette Murat, einer Enkelin Napoleons I. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen, Berlin und Genf trat er in die Verwaltung seines Fürstentums ein. Im Revolutionsjahr 1848 übernahm er die Regentschaft, verzichtete jedoch bereits ein Jahr später auf die Herrschaft und übergab das Fürstentum an Preußen. Später wurde er unter anderem preußischer Generalleutnant und Gesandter in Paris, ehe er 1858 zum Ministerpräsidenten Preußens ernannt wurde.

Das Denkmal befindet sich in der Karl-Anton-Platz-Anlage in Sigmaringen und ist Teil der historischen Stadtkulisse, die auch das benachbarte Schloss Sigmaringen umfasst. Besucher berichten, dass das Monument hinter einem hohen Metallzaun steht und daher nur aus der Ferne betrachtet werden kann. Dennoch wird es als sehenswertes Kulturgut wahrgenommen, das einen Eindruck von der historischen Bedeutung Karl Antons vermittelt. Mit einer Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei Google wird das Denkmal als lohnenswertes kulturelles Objekt eingestuft.

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