Ruine Hertenstein
Highlights
- Die Ruine Hertenstein liegt auf einer Felsnadel bei Sigmaringen und ist über einen Steg erreichbar.
- Erstmals 1250 erwähnt, war die Burg Stammsitz der Herren von Hertenstein.
- Heute sind nur noch der Halsgraben und Reste der Kernburg erhalten.
Tipps
- Die Ruine Hertenstein liegt auf einer Felsnadel im Laucherttal, erreichbar über einen kurzen, steilen Weg mit einer Treppe und einer kleinen Brücke.
- Vom Aussichtspunkt bietet sich ein guter Blick über das Tal, aber der Platz ist eng und für mehr als vier Erwachsene nicht geeignet.
- Die Überreste der Spornburg sind heute nur noch durch den Halsgraben und einen Brückensteg erkennbar, der zur ehemaligen Kernburg führt.
Eigenschaften
Ausflug zur Ruine Hertenstein in Sigmaringen – Kultur und Burgenerbe erkunden
Die Ruine Hertenstein, auch bekannt als Burg Hertenstein, Hertinstain, Hartenstein oder Altes Schloss, ist eine historische Spornburg im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg. Sie liegt auf einer markanten Felsnadel nördlich von Sigmaringen, rechts der Lauchert, in der Nähe des Nollhofs. Die Burg thront auf einer Höhe von etwa 650 Metern über dem Laucherttal, das selbst etwa 606 Meter über Normalnull liegt. Die ehemalige Ritterburg teilt sich mit der benachbarten Ruine Isikofen das Tal und ist über den Premiumwanderweg Witbergrunde der Donaufelsenläufe gut zu erreichen.
Die erste urkundliche Er Erwähnung der Burg erfolgte im Mittelalter, wobei sie der Familie der Herren von Hertenstein als Stammsitz diente. Diese sind stammesgleich mit den Hornsteinern und teilten ein gemeinsames Wappen. Die genaue Gründungszeit der Burg ist nicht abschließend geklärt, doch Keramikfunde deuten auf eine Errichtung im ausgehenden 12. Jahrhundert hin. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Besitz mehrfach. Nachdem die Familie Hertenstein im 14. Jahrhundert die Burg zeitweise aufgegeben hatte, verkaufte ein letzter Vertreter den Burgstall im 15. Jahrhundert an die Stadt Sigmaringen. Nachfahren der Linie zogen später auf die Burg Grüningen und nannten sich schließlich nur noch von Hornstein.
Heute sind von der einstigen Burganlage nur noch wenige Überreste erhalten. Am deutlichsten ist noch der Halsgraben zu erkennen, der 19 Meter breit und etwa 9 Meter tief ist. Über diesen führt ein Steg, der auf einem Brückenpfeiler ruht und zur ehemaligen Kernburg führt. Diese hatte eine Fläche von etwa 8 mal 4 Metern und diente vermutlich als Fundament für einen Wohnturm. Möglicherweise wurde die nutzbare Fläche durch ein Fachwerkgeschoss erweitert. Die restliche Bausubstanz ist weitgehend verschwunden, was Besucher vor Ort bestätigen: Von der eigentlichen Ruine ist heute nur wenig sichtbar.
Trotz der geringen archäologischen Substanz lohnt ein Besuch der Stätte durchaus. Ein kurzer Aufstieg über eine steile Treppe führt zu einem kleinen Aussichtspunkt mit einer Bank, von der aus man einen schönen Blick ins Laucherttal genießen kann. Die Stelle ist klein und bietet kaum Raum für mehr als vier Erwachsene gleichzeitig. Dahinter beginnt ein steil abfallendes Gelände, das durch eine Umzäunung begrenzt wird. Die Wanderung zur Ruine ist Teil des Premiumwanderwegs und wird von vielen als nettes, kleines Highlight unterwegs beschrieben – ein lohnenswertes, wenn auch einmaliges Ausflugsziel.
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Häufige Fragen zu Ruine Hertenstein
Wo befindet sich die Ruine Hertenstein?
Quelle: wikipedia
Wann wurde die Burg Hertenstein erstmals erwähnt?
Quelle: wikipedia
Wer waren die Herren von Hertenstein?
Quelle: wikipedia
Was ist heute von der Burg Hertenstein übrig geblieben?
Quelle: wikipedia
Wann verkaufte Brun III. die Burg Hertenstein?
Quelle: wikipedia