Bei der Kapelle
Highlights
- Die Kapelle am Eckle zählt zu den erhaltenen historischen Kapellen im Simonswälder Tal.
- Das Tal beherbergt zahlreiche alte Bauernhöfe, Mühlen und Kapellen aus mittelalterlicher Zeit.
Tipps
- Die Kapelle liegt abseits der Hauptverkehrswege, ruhig und idyllisch im Simonswälder Tal.
- Neben der Kapelle steht eine alte Eiche, die zum Verweilen und Fotografieren einlädt.
- Parken ist nur begrenzt möglich, daher frühzeitig anreisen oder alternative Wege nutzen.
Eigenschaften
Kulturelle Sakralbauten entdecken: Die Kapelle bei Simonswald
Die Kapelle „Bei der Kapelle“ in Simonswald ist ein sakraler Ort im malerischen Simonswälder Tal, einem Seitental der Elz im mittleren Schwarzwald. Dieses enge Tal, geprägt von steilen Hängen, kantigen Bergrücken und zahlreichen historischen Bauernhöfen, zählt zu den landschaftlich reizvollsten Regionen der Region. Die Kapelle liegt abseits der Hauptverkehrswege und lädt mit ihrer ruhigen Lage zu Besinnung und Stille ein. Sie ist eines von mehreren religiösen Bauten im Tal, die eng mit der Siedlungsgeschichte und der bäuerlichen Kultur des Schwarzwaldes verbunden sind. Das Simonswälder Tal erstreckt sich über etwa 25 Kilometer und wird durch die Wilde Gutach durchflossen, die schließlich nahe Bleibach in die Elz mündet. Verwaltungsmäßig gehören weite Teile des Tales zu den Gemeinden Simonswald und Gütenbach. Neben dem Haupttal erstrecken sich auch mehrere Seitentäler wie das Etters-, Gries- und Nonnenbachtal in die umliegenden Hochflächen. Die Region ist reich an historischen Zeugnissen – darunter alte Mühlen, Wegkreuze und Kapellen. Zu den weiteren sakralen Bauten zählen die Hofrainkapelle, die Schmidtbauernkapelle sowie die Kapelle „Bei der Kapelle“. Diese Bauwerke zeugen von der tiefen religiösen und kulturellen Verwurzelung der Bevölkerung über Jahrhunderte hinweg. Die erste urkundliche Erwähnung des Tales erfolgte bereits am 5. August 1178. Die Besiedlung reicht jedoch noch weiter zurück und hängt mit den klösterlichen Landnahmen des frühen Mittelalters zusammen. So stand bereits um 900 auf dem Mauracher Bergle die Kirche St. Severin, die erste christliche Kultstätte der Gegend. Das Tal gehörte später zum Besitz des Frauenklosters St. Margarethen in Waldkirch und entwickelte sich zu einem eigenständigen Meiertum, dem Vorläufer der heutigen Gemeinde Simonswald. Auch der Name „Simonswald“ hat historische Wurzeln: Laut einer Sage ritt ein Mann namens Simon regelmäßig zu Pferde zur Kapelle St. Severin, um Gottesdienst zu halten. Heute zählt Simonswald rund 3.100 Einwohner, nachdem 1974 mehrere Ortschaften – darunter Ober-, Alt- und Unter-Simonswald sowie Wildgutach – zur Gemeinde zusammengeschlossen wurden. Die Region lebt von einer Mischung aus Landwirtschaft, Handwerk und Tourismus. Die zahlreichen Natur- und Naturschutzgebiete, darunter das Bannwaldgebiet Zweribach oder die Kostgefäll-Schlucht, machen das Tal zu einem lohnenden Ausflugsziel. Die Kapelle „Bei der Kapelle“ ist Teil dieser landschaftlichen und kulturellen Vielfalt und lädt jährlich von April bis November Wanderer und Interessierte zu einem Abstecher in die ruhige, geschichtsträchtige Bergwelt ein.
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Häufige Fragen zu Bei der Kapelle
Wo befindet sich die Kapelle am Eckle im Simonswälder Tal?
Quelle: wikipedia
Welche anderen Kapellen gibt es im Simonswälder Tal?
Quelle: wikipedia
Zu welcher Gemeinde gehört die Kapelle am Eckle?
Quelle: wikipedia