"Paradiesbaum" Kunstwerk von Peter Lenk
Highlights
- 1997 errichtete Peter Lenk hier den 12 Meter hohen Beton-Kunstwerk ‚Paradiesbaum‘ an der Scheffel-/Hegaustraße in Singen.
- Skulptur aus Zementguss: Figurative Großplastik des umstrittenen, aber bekannten Bildhauers aus Baden-Württemberg.
Tipps
- Die Skulptur befindet sich an einer gut sichtbaren Kreuzung und ist von der Straße aus ohne Hindernisse zu betrachten.
- Ein rollstuhlgerechter Zugang ermöglicht es allen Besuchern, das Kunstwerk aus nächster Nähe zu erleben.
- Die Höhe der Skulptur von etwa zwölf Metern bietet eine markante Silhouette im Stadtbild von Singen.
Eigenschaften
Kunstwerk Paradiesbaum Peter Lenk – Singen (Hohentwiel)
Der „Paradiesbaum“ von Peter Lenk ist eines der markantesten Kunstwerke in Singen (Hohentwiel) und ein faszinierender Beitrag zur figurativen Großplastik in Baden-Württemberg. Der aus Nürnberg stammende Bildhauer, der als einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten Vertreter seiner Kunstrichtung gilt, schuf dieses monumentale Werk aus Beton und Zementguss. Die Skulptur erhebt sich an der Kreuzung Scheffelstraße und Hegaustraße zu einer beeindruckenden Höhe von rund zwölf Metern und fällt durch ihre dynamische, fast organische Form auf.
Der „Paradiesbaum“ vereint auf einzigartige Weise Abstraktion und Symbolik. Seine schlanken, sich verjüngenden Äste wirken wie eine stilisierte Baumkrone, die sich in den Himmel streckt, während die Basis eine erdverbundene Stabilität ausstrahlt. Lenks Werk lädt Besucher ein, die Spannung zwischen Natur und Mensch, Leichtigkeit und Schwere zu erleben – ein zentrales Thema in seiner künstlerischen Arbeit. Besonders an der exponierten Stelle an der Kreuzung wirkt die Skulptur wie ein Wahrzeichen der Stadt.
Der Zugang zum Kunstwerk ist barrierefrei gestaltet, sodass es auch für Rollstuhlfahrer:innen leicht zugänglich ist. Dies unterstreicht den Anspruch des Standorts, kulturelle Highlights für ein breites Publikum erlebbar zu machen. In der Umgebung von Singen (Hohentwiel) bietet sich zudem die Möglichkeit, die Verbindung von Kunst und Landschaft zu erkunden – etwa durch den Blick auf den nahen Hohentwiel, der als markanter Berg die Region prägt. Der „Paradiesbaum“ steht dabei als lebendiges Beispiel dafür, wie Skulpturen den öffentlichen Raum bereichern und zum Verweilen einladen.
Als Teil des kulturellen Erbes Singens (Hohentwiel) verbindet das Werk von Peter Lenk Tradition und Moderne. Es zeigt, wie zeitgenössische Kunst die Stadtlandschaft bereichert und gleichzeitig als Diskussionsgrundlage für Interpretationen dient. Wer sich für figurative Kunst oder die besondere Atmosphäre der Region interessiert, findet hier einen einzigartigen Ankerpunkt für einen kulturellen Ausflug.