Fördertechnik Museum
Highlights
- Das Fördertechnik Museum in Sinsheim zeigt auf 2.500 m² über 150 historische und moderne Förderanlagen aus aller Welt.
- Besucher erleben interaktive Exponate, eine Indoor-Spielhalle und kreative Werkstätten mit fischertechnik und Industrie-Baukästen.
- Zu den Highlights zählen ein Wagen der Wuppertaler Schwebebahn, eine Briefsortiermaschine und bewegliche Skulpturen aus Stahl.
Tipps
- Das Museum bietet interaktive Ausstellungen, bei denen Besucher selbst Technik in Betrieb setzen können.
- Kinder können an Wochenenden und in den Ferien mit fischertechnik-Konstruktionen experimentieren.
- Eine Indoor-Spielhalle ist für zusätzlichen Spaß bei jungen Besuchern gesorgt.
Eigenschaften
Über Fördertechnik Museum
Das Fördertechnik Museum in Sinsheim, Baden-Württemberg, ist ein interaktives Erlebnismuseum, das sich auf die Welt der Fördertechnik spezialisiert hat. Auf einer Hallenfläche von insgesamt 2.500 Quadratmetern präsentiert es eine beeindruckende Sammlung von über 150 Exponaten, die die Entwicklung der Transport- und Fördertechnik von den Anfängen bis zur modernen Hightech-Zeit dokumentieren. Besucher aller Altersgruppen können die Technik hautnah erleben – viele Anlagen lassen sich selbst in Betrieb setzen, etwa Aufzüge bedienen oder Gondeln über einen künstlichen Fluss fahren. Höhepunkte der Ausstellung sind unter anderem eine Briefsortiermaschine sowie ein aus den USA stammender Schuhsorter, die nicht nur fachkundige Besucher begeistern.
Besonders beliebt ist das Museum bei Familien, da es neben technischen Exponaten auch eine große Indoor-Spielhalle bietet. Hier können Kinder und Erwachsene überschüssige Energie abbauen – ob beim Spielen auf einem Indoor-Fußballplatz, bei rasanten Rutschen oder an verschiedenen Spielstationen. Auch eine Tischtennisplatte sowie spezielle Spielbereiche für die Kleinsten sorgen für Abwechslung. Ein besonderes Highlight ist der ehemalige Wagen 5 der Wuppertaler Schwebebahn, der seit seiner Außerdienststellung dem Museum als begehbare Attraktion dient. Auch der markante „Rohrriese“ am Eingang des Geländes weist den Weg zum Museum.
Das Museum versteht sich nicht nur als Ort der Technik, sondern verbindet diese gekonnt mit Kunst und Emotion. So erwecken bewegliche Skulpturen wie Stahlpferde oder lebensgroße Kühe mit Motorenantrieb die Besucher in ihren Bann. Historische Exponate wie ein über 200 Jahre alter rumänischer Leiterwagen oder ein gut 120 Jahre alter Mühlenaufzug vermitteln einen anschaulichen Einblick in die Transportmittel früherer Zeiten. Neben der Hauptausstellung laden kreative Eigenanlagen wie ein Fußball-Aufstiegsmobil oder ein Volleyballspiel mit pneumatischen Ballkanonen zum Staunen und Mitmachen ein.
Für technikbegeisterte Besucher gibt es zudem die Möglichkeit, in der offenen Werkstatt eigene Konstruktionen zu bauen. Mit dem Baukastensystem „fischertechnik“ können Murmelbahnen, Fahrzeuge, Förderanlagen oder Roboter gebaut und in Betrieb genommen werden. An ausgewählten Tagen steht außerdem der Zugang zur ehemaligen Axmann-Werkstatt offen, in der mit originalen Industrieprofilen und Motoren gearbeitet werden kann. Diese Bereiche laden besonders zum Tüfteln und Experimentieren ein und machen das Museum zu einem Ort der aktiven Auseinandersetzung mit Technik.