Stellbergsee
Highlights
- Der Stellbergsee ist ein 1,4 Hektar großer künstlicher See in der Söhre, entstanden aus ehemaligem Tagebau.
- Er liegt an der Westgrenze des Naturparks Frau-Holle-Land, gespeist von Hangquellen des Stellbergs.
- Beliebtes Ausflugsziel für Badende, Angler und Modellbootfahrer, jedoch ohne offizielle Badeaufsicht.
Tipps
- Bei sonnigem Wetter ist der Stellbergsee ideal für ein ruhiges Bad ohne viel Trubel.
- Spaziergänge rund um den See bieten Erholung inmitten der Natur des Söhrewaldes.
- Spätere Tageszeiten sorgen auch an warmen Tagen für mehr Ruhe am See.
Eigenschaften
Ausflug Natur See Stellbergsee Söhrewald
Der Stellbergsee liegt im Herzen des Söhrewaldes im Landkreis Kassel in Hessen und zählt zu den beliebten Naturzielen in der Region. Ursprünglich entstand der rund 1,4 Hektar große See als Folge des Braunkohletagebaus, weshalb er auch im Volksmund gelegentlich als „Mondsee“ bezeichnet wird – eine Anspielung auf seine Herkunft aus ehemaligen Brachflächen des Bergbaus. Heute ist er ein ruhiges, künstliches Stillgewässer, das von der malerischen nordhessischen Mittelgebirgslandschaft umgeben ist.
Geographisch befindet sich der See im westsüdwestlichen Teil des Stellbergs auf einer Höhe von etwa 356 Metern über dem Meeresspiegel. Etwa zwei Drittel seiner Fläche liegen im Gemeindegebiet von Söhrewald, während der Rest zur Nachbargemeinde Guxhagen im Schwalm-Eder-Kreis gehört. Der See wird hauptsächlich durch Hangquellen gespeist und entwässert über einen nordwestlich fließenden Bach, der kurz darauf in den Schwarzenbach mündet. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Ortschaften Wattenbach und Wollrode.
Die Geschichte des Stellbergsees ist eng mit der Braunkohlegewinnung der Region verbunden. Nach Abschluss der Tagebautätigkeit Anfang der 1960er Jahre wurde das Gelände sukzessive rekultiviert. Bereits kurze Zeit nach der Stilllegung des Bergwerks erhielt der Betreiber die Genehmigung, das zufließende Wasser zu einem See anzusammeln. Die ehemaligen Abraumhalden wurden im Zuge des Neubaus der Bahnstrecke Hannover–Würzburg mit überschüssigem Boden umgeschichtet, was allerdings zur Instabilität des Geländes führte und einen Teil des Sees verschüttete.
Heute dient der Stellbergsee als Naherholungsgebiet und ist besonders bei Spaziergängern, Anglern und Modellbootfahrern beliebt. Obwohl das Baden offiziell nicht erlaubt ist und keine sanitären Einrichtungen oder Badeaufsicht vorhanden sind, nutzen viele Besucher den See dennoch für ein erfrischendes Bad – besonders an sonnigen Tagen. Große Rasenflächen laden zum Verweilen und Picknicken ein. Wanderwege wie der Märchenlandweg führen direkt an der Uferzone vorbei und bieten schöne Ausblicke auf das Gewässer. Ein großer Parkplatz in unmittelbarer Nähe sowie eine SOS-Notrufsäule sorgen für Komfort und Sicherheit.
Der Stellbergsee ist ein idealer Ort für Naturliebhaber, die Ruhe und Erholung im Grünen suchen. Seine Lage im Söhrewald am Rande des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land macht ihn zu einem lohnenswerten Ausflugsziel abseits des Trubels. Besucher berichten von einer friedlichen Atmosphäre, die besonders an wärmeren Tagen durch die idyllische Lage zum Erholungsort schlechthin wird – ob zum Spaziergang, Angeln oder einfach nur zum Verweilen am Wasser.
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Häufige Fragen zu Stellbergsee
Wo liegt der Stellbergsee?
Quelle: wikipedia
Warum wird der Stellbergsee auch Mondsee genannt?
Quelle: wikipedia
Wie groß ist der Stellbergsee?
Quelle: wikipedia
Welche Gemeinden grenzen an den Stellbergsee?
Quelle: wikipedia
Wann wurde der Tagebau am Stellberg eingestellt?
Quelle: wikipedia