Parks & Gärten

Jaberg-Turm

Elberfelder Str. 200, 40724 Hilden

Highlights

  • Der Jaberg-Turm ist ein 13,2 Meter hoher Aussichtsturm auf dem höchsten Punkt von Hilden.
  • Er wurde 1931 vom Baugeschäft Franz Staat errichtet und später mit Funkmasten ausgestattet.
  • Der nahegelegene Sandberg erreicht eine Höhe von 106,2 Metern und liegt etwa 500 Meter östlich.

Tipps

  • Wanderwege führen durch die Hildener Heide zum Jaberg-Turm, bieten aber auch Rundwege um den Turm selbst.
  • Der Turm ist bei guter Witterung zugänglich, bei Nebel oder starkem Wind kann der Aufstieg eingeschränkt sein.
  • Ein Schlüssel für den Turm kann bei Bedarf im Rathaus Hilden entliehen werden.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Romantisch Ganzjährig

Über Jaberg-Turm

Der Jaberg-Turm befindet sich im Stadtgebiet von Hilden im Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen. Er steht auf dem Jaberg, der mit 109,6 Metern über Normalhöhennull die höchste Erhebung des ehemaligen Landkreises Düsseldorf-Mettmann darstellt. Der Berg liegt innerhalb der Hildener Heide, eines Heidegebiets am Südrand des Hildener Stadtwalds. Diese Landschaftsform prägt die natürliche Umgebung des Aussichtspunkts und lädt zu Wanderungen und Spaziergängen ein. Östlich des Jabergs erhebt sich der nur geringfügig niedrigere Sandberg.

Der Turm selbst wurde in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts durch das Baugeschäft Franz Staat errichtet und ist 13,2 Meter hoch. Ursprünglich diente er als Aussichtsturm, wurde später jedoch auch mit Funkmasten ausgestattet. Bis vor einigen Jahren war der Turm an Wochenenden zugänglich, seitdem ist er grundsätzlich verschlossen. Interessierte Personen können jedoch einen Schlüssel im Rathaus von Hilden ausleihen, um den Turm dennoch betreten zu können. Aufgrund seiner Höhe und zentralen Lage im Landschaftsschutzgebiet bietet der Turm einen guten Blick über die umliegende Hildener Heide.

Die Gegend um den Jaberg ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch geschichtsträchtig. Schon in der Steinzeit soll der Berg bewohnt oder genutzt worden sein. In der Volkskunde des Bergischen Landes wird berichtet, dass Hexen zu bestimmten Jahreszeiten auf dem Plateau des Jabergs zusammenkamen, etwa zur Walpurgisnacht oder zur Johannisnacht. Auch der Teufel soll in Gestalt eines schwarzen Ziegenbocks hier gewesen sein. Eine historische Hinrichtung einer als Hexe beschuldigten Frau im 18. Jahrhundert wird in manchen Überlieferungen erwähnt.

Der Weg zum Jaberg-Turm führt durch den Wald und über Wanderwege, die sich durch die Hildener Heide schlängeln. Diese bieten eine ruhige und naturnahe Umgebung zum Erkunden der Region. Einige Besucher loben die schöne Aussicht und die Waldumgebung, bemängeln jedoch gelegentlich den Pflegezustand der direkten Umgebung des Turms. Wanderfreunde schätzen die gut erreichbaren Wege, die sowohl für kurze Aufenthalte als auch für längere Wanderungen genutzt werden können. Die Jahreszeit spielt dabei eine Rolle, da der Turm nicht das ganze Jahr über geöffnet ist.

Der Jaberg-Turm ist Teil des Naturraums Bergische Heideterrasse, die am nordwestlichen Rand des Bergischen Landes liegt. Die Gegend ist geprägt durch sanfte Hügel, bewaldete Flächen und offene Heideflächen, die sowohl für Naturliebhaber als auch für Wanderbegeisterte attraktiv sind. Der Turm selbst steht im Zentrum dieser landschaftlichen Vielfalt und bildet einen markanten Punkt im Stadtbild von Hilden. Mit einer Bewertung von 3,9 von 5 Sternen bei zahlreichen Bewertungen zeigt sich, dass der Turm bei Besuchern eine durchwachsen positive Resonanz findet – sowohl wegen seiner Aussicht als auch wegen seiner landschaftlichen Einbettung.

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