Museum

Bergbaumuseum

Grube Fortuna 1, 35606 Solms

Highlights

  • Das Bergbaumuseum in Solms-Oberbiel zeigt die Geschichte des Roteisensteinbergbaus zwischen Lahntal und Westerwald.
  • Interaktive Mitmachangebote für Kinder und Führungen unter Tage vermitteln hautnah das Leben und Arbeiten der Bergleute.
  • Angrenzendes Feld- und Grubenbahnmuseum sowie die Grubengaststätte ergänzen das Erlebnis rund um die Bergbaukultur.

Tipps

  • Warme Kleidung mitnehmen, da es in der Grube kühl wird.
  • Parken ist kostenlos, das Bergwerk ist gut mit dem Auto erreichbar.
  • Vorher anrufen, ob ein Maschinist anwesend ist, um alle Touren nutzen zu können.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Bergbaumuseum

Das Bergbaumuseum in Solms im Lahn-Dill-Kreis ist ein einzigartiges Besucherbergwerk, das tief in die Geschichte des hessischen Bergbaus eintaucht. Als eines der letzten aktiven Eisenerzbergwerke Europas bietet es ein authentisches Erlebnis unter Tage – inklusive einer Fahrt im Förderkorb 150 Meter tief in den Schacht, einer Grubenbahnfahrt sowie lebendigen Einblicken in die Arbeitswelt der Bergleute. Die Grube Fortuna ist nicht nur ein spannendes Ausflugsziel, sondern auch ein lebendiges Zeugnis der regionalen Bergbaukultur und ein wichtiger Träger des kulturellen Erbes im mittelhessischen Raum.

Besucher aller Altersgruppen können die geheimnisvolle Welt unter der Erde hautnah erleben. Ob auf der klassischen Grubenführung, bei speziellen Aktionstagen wie Schmelz- und Schmiedetagen oder bei interaktiven Escape Games – das Bergbaumuseum in Solms verbindet Bildung mit Abenteuer. Kinder können an Geburtstagsaktionen teilnehmen, Familien erkunden gemeinsam die Stollensohle, und Schulklassen nutzen das Bergwerk als außerschulischen Lernort. Auch Eisenbahnfans kommen auf ihre Kosten: Direkt am Gelände befindet sich das angrenzende Feld- und Grubenbahnmuseum, das die Geschichte der Bergwerkslogistik dokumentiert.

Das Museum wird vom gemeinnützigen Verein Geowelt Fortuna e. V. betrieben, der sich seit Jahren dafür einsetzt, das Bergwerk zu erhalten und weiterzuentwickeln. Neben der Aufrechterhaltung der historischen Anlagen wie dem Krupp’schen Maschinenhaus aus dem Jahr 1908 fließen kontinuierlich Mittel in die Modernisierung und Erweiterung des Erlebnisangebots. Durch Spenden, Gutscheine und Eintrittsgelder unterstützt die Öffentlichkeit den Erhalt dieses bedeutenden Kulturdenkmals. Das Bergwerk ist somit nicht nur ein Ort des Wissens, sondern auch ein Beispiel gelungener bürgerschaftlicher Engagement.

Das Gelände lädt auch zum Verweilen ein: In der Grubengaststätte Zum Zechenhaus genießen Besucher regionale Speisen und Getränke, während sie die Atmosphäre des ehemaligen Bergmannslebens spüren. Auch für Veranstaltungen wie Firmenfeiern oder Jubiläen steht das authentische Ambiente des Zechengeländes zur Verfügung. Wanderer und Radler erreichen das Museum über beliebte Routen durch die nahegelegene Bergmannslandschaft und verbinden so Naturerlebnis mit Kulturgenuss.

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