Kirchenkreis An Lahn und Dill - Superintendentur
Highlights
- Der Kirchenkreis An Lahn und Dill (Superintendentur Wetzlar) ist familienfreundlich mit boomendem Kindersingen in der EKiR.
- 2026 führt die Citykirche Salvator 28 kostenlose Führungen für Besucher durch.
- Die Kirchliche Hochschule Wuppertal wurde 1935 von der Bekennenden Kirche als theologische Bildungseinrichtung gegründet.
Tipps
- Die Citykirche in Wetzlar bietet regelmäßige kostenfreie Führungen durch den historischen Salvator an, die Einblicke in die Architektur und Geschichte der Anlage ermöglichen.
- Der Kirchenkreis legt Wert auf barrierefreie Zugänge, sodass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Gottesdienste und Räumlichkeiten ohne Hindernisse nutzen können.
Eigenschaften
Kultur & Sakrales im Kirchenkreis An Lahn und Dill (Wetzlar)
Die Superintendentur des Kirchenkreises *An Lahn und Dill* in Wetzlar ist ein zentraler Ort der evangelischen Tradition in der Region und verbindet historische Kontinuität mit lebendigem Gemeindeleben. Als Teil der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) verkörpert sie die Verbindung zwischen regionaler Identität und überregionaler kirchlicher Verantwortung. Besonders prägend ist die enge Verbindung zur Geschichte der Bekennenden Kirche, die hier seit den 1930er-Jahren durch die Gründung der Kirchlichen Hochschule Wuppertal (KiHo) sichtbar wird. Diese Institution, die aus dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus hervorging, steht bis heute für theologische Bildung und christlichen Mut – ein Erbe, das bis in die Gegenwart nachwirkt.
Der Kirchenkreis *An Lahn und Dill* ist bekannt für seine familienfreundliche Ausrichtung und innovative Angebote. Das Landeskirchenamt betont regelmäßig, dass Kindersingen und generationenübergreifende Veranstaltungen wie die „Citykirche“-Führungen durch die Salvatorkirche einen Boom erleben. Solche Initiativen zeigen, wie die Superintendentur moderne Spiritualität mit traditionellen Werten verbindet. Die Salvatorkirche selbst, ein historisches Juwel in Wetzlar, lädt mit ihrer Architektur und ihrem kulturellen Programm zur Entdeckung ein – etwa durch kostenfreie Führungen, die Einblicke in die lokale Kirchengeschichte gewähren.
Als Schnittstelle zwischen Gemeindearbeit und kirchlicher Verwaltung ist die Superintendentur ein Ort der Vernetzung. Sie koordiniert nicht nur die Arbeit der über 20 Kirchengemeinden im Kreis, sondern fördert auch regionale Kooperationen, etwa mit der Nachbargemeinde in Gießen oder anderen evangelischen Einrichtungen im Umfeld der Lahn-Dill-Region. Durch Projekte wie „sinnundsegen“ wird zudem die Verbindung von Spiritualität und Alltagsleben gestärkt – sei es durch Gottesdienste, Beratungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen. So wird die Superintendentur zu einem lebendigen Zentrum, das die Vielfalt des evangelischen Glaubens im Herzen Hessens sichtbar macht.
Besonders hervorzuheben ist die Rolle der Superintendentur als Ort der Weiterbildung und des Dialogs. Die Verbindung zur Kirchlichen Hochschule Wuppertal unterstreicht ihre Bedeutung für die Aus- und Fortbildung von Theolog:innen, die hier oft mit Fragen der Zeit und des Glaubens konfrontiert werden. Gleichzeitig öffnet sich die Einrichtung für die breitere Öffentlichkeit: Ob durch Führungen, Vorträge oder offene Gottesdienste – die Superintendentur lädt ein, den Glauben in seiner historischen Tiefe und modernen Gestalt zu erleben. Damit bleibt sie ein zentraler Anlaufpunkt für alle, die sich für die evangelische Tradition in Wetzlar und darüber hinaus interessieren.