Zionsgemeinde Soltau
Highlights
- Die Zionskirche in Soltau ist eine neogotische Saalkirche aus dem Jahr 1888 mit Westturm und polygonalem Chor.
- Die Zionsgemeinde wurde 1878 gegründet und gehört zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK).
- Das Kirchengebäude steht unter Denkmalschutz und wurde mehrfach renoviert, zuletzt 2024/2025 nach einem Holzbockbefall.
Tipps
- Die Zionskirche in Soltau ist eine neogotische Saalkirche aus dem Jahr 1888 mit Westturm und polygonalem Ostschluss, die unter Denkmalschutz steht.
- Die pastellfarbenen Kirchenfenster im Chor wurden von Christian von Frieling gestaltet und zeigen unter anderem die griechischen Buchstaben Alpha und Omega.
- Das Gemeindehaus bietet regelmäßig Veranstaltungen und kann für private Anlässe angemietet werden.
Eigenschaften
Über Zionsgemeinde Soltau
Die Zionsgemeinde Soltau ist eine evangelisch-lutherische Gemeinde in der Stadt Soltau im Heidekreis, Niedersachsen. Die Kirche gehört zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und ist Teil des Pfarrbezirks Soltau innerhalb des Kirchenbezirks Niedersachsen-West. Die neogotische Saalkirche mit Westturm und polygonalem Chor wurde 1888 eingeweiht und steht unter Denkmalschutz. Sie befindet sich im Soltauer Ortsteil Neutetendorf und gilt als sakraler Anziehungspunkt der Region.
Die Geschichte der Gemeinde beginnt mit der Gründung im Jahr 1878 in Meßhausen bei Soltau. Kurz darauf erfolgte der Bau einer Notkirche, ehe der Neubau des Gotteshauses in Neutetendorf realisiert wurde. Im Laufe der Jahre wurde die Kirche mehrfach renoviert und modernisiert. So erhielt sie unter anderem Farbverglasungen, neue Fensterarbeiten von Christian von Frieling und eine neue Orgel zum 125-jährigen Jubiläum. Auch die Heizungsanlage sowie das Dachstuhlsystem wurden zeitgemäß erneuert, zuletzt aufgrund eines Holzbockbefalls.
Architektonisch überzeugt die Zionskirche durch ihr schlichtes, dennoch eindrucksvolles Backsteinbauwerk im neogotischen Stil. Das Innere wird durch Spitzbogenfenster erhellt, die pastellfarbene Glasbilder zeigen, unter anderem die Symbole Alpha und Omega. Die Kirche verfügt über einen eingezogenen Westturm mit oktogonalem Helm und Kupferverkleidung. Das Portal im Stichbogenstil trägt die Gründungsinschrift von 1888. Besonders hervorgehoben wird die gute Akustik des Raumes, die bei Gottesdiensten und Konzerten für eine angenehme Klangatmosphäre sorgt.
Die Gemeinde zeichnet sich durch ihr hohes bürgerschaftliches Engagement und ihre lebendige Gemeinschaft aus. Neben dem Gottesdienstgeschehen sind Chor und Posaunenchor aktiv, deren musikalische Leistungen regelmäßig positive Resonanz erhalten. Das Gemeindehaus bietet Raum für verschiedene Veranstaltungen und Begegnungen. Mehrfach wurde die Kirche auch als Tagungsort der Superintendentur genutzt, was ihre zentrale Rolle innerhalb der Region unterstreicht.