St. Stefan (Sonneberg)
Highlights
- Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Stefan in Sonneberg ist eine neuromanische Gewölbebasilika, die 1903 geweiht wurde.
- Die Kirche verfügt über 180 Sitzplätze, einen 31 Meter hohen Glockenturm und gehört zur Pfarrgemeinde St. Stefan im Dekanat Meiningen.
Tipps
- Die neuromanische Pfarrkirche St. Stefan in Sonneberg lädt mit ihrem ruhigen Ambiente zur inneren Einkehr ein.
- Besonders sehenswert ist der geschnitzte Echtholz-Kreuzweg mit 14 Stationen im Kircheninneren.
- Die Kirche befindet sich zentral in der Unteren Stadt, nahe des Spielzeugmuseums.
Eigenschaften
Kultur und Sakralbau in St. Stefan (Sonneberg)
Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Stefan in Sonneberg ist eine bedeutende sakrale Baukunst des neuromanischen Stils und zentraler Ort der katholischen Gemeinschaft im südlichen Thüringen. Die Kirche gehört zur Pfarrgemeinde St. Stefan, die im Dekanat Meiningen des Bistums Erfurt organisiert ist. Seit ihrer Weihe trägt sie das Patrozinium des heiligen Stephanus und steht damit im Zeichen des ersten Märtyrers der Christenheit. Die Basilika befindet sich im historischen Stadtkern von Sonneberg und gilt als städtebaulich markantes Wahrzeichen der sogenannten „Unteren Stadt“.
Der Kirchenbau entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und wurde von den Berliner Regierungsbaumeistern Georg Reimarus und Otto Hetzel entworfen. Mit ihrer kreuzförmigen Grundstruktur, dem dreischiffigen Aufbau und dem Querhaus zeigt die Kirche klassische Elemente der romanischen Architektur. Das Gotteshaus verfügt über etwa 180 Sitzplätze und wird flankiert von zwei Türmen – einem 31 Meter hohen Glockenturm mit Rhombendach im Süden und einem kleineren, runden Turm im Norden. Die weiß verputzte Fassade gliedert sich durch Sandsteinquadern, und die Dächer sind mit Schiefer gedeckt. Besonders auffällig ist der Haupteingang mit einem Säulenportal, darüber ein Dreiecksgiebel mit Relief und ein Rosettenfenster.
Das Innere der Kirche besticht durch eine klare, lichtdurchflutete Architektur und eine schlichte, zeitgemäße Gestaltung des Altarraums. Ursprünglich im Jahr 1913 von Kaspar Schleibner ausgemalt, wurde die Innenraumgestaltung im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils in den 1960er Jahren grundlegend erneuert. Der Hochaltar, die Kanzel und weitere Ausstattungsgegenstände wurden durch moderne Elemente ersetzt. In den Jahren 2002 und 2005 folgten weitere Umbauten, darunter eine Neugestaltung des Altarraums sowie der Einbau neuer Bronzeglocken, die die alten Eisenhartgussglocken ersetzten. Auch die Orgel wurde mehrfach umgebaut und zuletzt 2013 durch ein Instrument der Orgelbauer Claudius Winterhalter und Thomas Jann erneuert.
Die Kirche St. Stefan lädt mit ihrer ruhigen Atmosphäre zur Besinnung und inneren Einkehr ein. Besucher berichten von einer besonderen Stille und dem friedvollen Ambiente, das zum Verweilen und Beten einlädt. Ein besonderes Highlight ist der kunstvoll geschnitzte Echtholz-Kreuzweg mit 14 Stationen, der sich harmonisch in das Raumgefüge der Kirche einfügt. Die nahegelegene Spielzeugmuseum-Umgebung unterstreicht zudem die kulturelle Bedeutung des Standorts im Stadtbild von Sonneberg.
Bewertungen
Auf Google
In der Nähe
Ausflugsziele in der Nähe
Weitere Anbieter
Wetter & Pollenflug am Standort
Häufige Fragen zu St. Stefan (Sonneberg)
Wann wurde die Pfarrkirche St. Stefan in Sonneberg geweiht?
Quelle: wikipedia
Zu welcher Pfarrei gehört die Kirche St. Stefan in Sonneberg?
Quelle: wikipedia
Welche Gemeinden gehören zur Kirchengemeinde St. Stefan?
Quelle: website
Wann fand der erste katholische Gottesdienst in Sonneberg nach der Reformation statt?
Quelle: wikipedia
Welche Umbauten gab es in der Kirche St. Stefan im 20. und 21. Jahrhundert?
Quelle: wikipedia