Böhler Bruch-Kandelwiese
Highlights
- Böhler Bruch-Kandelwiese ist ein 35,2 Hektar großes Naturschutzgebiet in Hanhofen.
- Das Gebiet wurde am 12. Januar 1982 unter Schutz gestellt.
- Es dient dem Schutz von Feuchtgrünland und beherbergt seltene Pflanzen- und Tierarten.
Tipps
- Böhler Bruch-Kandelwiese ist ein Naturschutzgebiet, das zum Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten ausgewiesen wurde.
- Besucher sollten sich an bestehende Wege halten, um empfindliche Lebensräume nicht zu stören.
- Hunde sollten angeleint bleiben, um Wildtiere nicht zu vergrämen.
Eigenschaften
Über Böhler Bruch-Kandelwiese
Das Naturschutzgebiet Böhler Bruch-Kandelwiese befindet sich im rheinland-pfälzischen Hanhofen und erstreckt sich über eine Fläche von rund 35,2 Hektar. Es wurde aufgrund seiner besonderen ökologischen Bedeutung unter Schutz gestellt. Das Areal umfasst ein vielfältiges Landschaftsbild, geprägt von Feuchtgebieten, Streuwiesen und strukturreichen Lebensräumen, die verschiedene Tier- und Pflanzenarten beherbergen.
Die Schutzverordnung für das Gebiet legt den Erhalt der natürlichen Lebensräume sowie der seltenen Arten als Ziel fest. Innerhalb des Landschaftsschutzgebiets dominieren offene Flächen mit feuchtem Charakter, die durch extensive Bewirtschaftung oder natürliche Dynamik entstehen. Diese Flächen bieten ideale Bedingungen für typische Pflanzengesellschaften der Region und tragen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei.
Das Gelände verfügt über eine abwechslungsreiche Struktur, die sowohl Feuchtbiotope als auch trockenere Bereiche umfasst. Solche unterschiedlichen Lebensräume fördern die Artenvielfalt und bieten Nahrungs- und Brutplätze für verschiedene Tierarten, darunter auch solche, die auf offene oder feuchte Flächen angewiesen sind. Die Pflege und Erhaltung des Gebiets erfolgt unter Berücksichtigung der naturschutzfachlichen Anforderungen.
Als Teil des regionalen Naturraums im Rhein-Pfalz-Kreis spielt das Böhler Bruch-Kandelwiese eine Rolle im Zusammenhang mit anderen geschützten Flächen der Umgebung. Es trägt zur Vernetzung von Biotopen bei und unterstützt den Erhalt großflächiger ökologischer Funktionen. Die Flächen sind nicht nur für ihre Artenvielfalt, sondern auch für ihre landschaftliche Bedeutung von Wert.