Denkmal/Gedenkstätte

Baumskulptur Loreley

Bahnhofstraße 9, 56348 St. Goarshausen

Highlights

  • 2003 wurde die Baumskulptur Loreley in St. Goarshausen nach Astbruchgefahr gefällt.
  • Die Skulptur befand sich am Loreleyplateau, einem markanten Abschnitt der Rheinhöhen.
  • Die Loreley-Felsformation inspirierte Kunstprojekte wie die Baumskulptur und Gemäldezyklen.

Tipps

  • Die Baumskulptur Loreley bietet einen separaten Eingang und einen überdachten Parkplatz für Besucher, der auch bei Regenwetter einen unkomplizierten Zugang ermöglicht.
  • Ein barrierefreier Zugang ist über eine möblierte Terrasse mit Sitzgelegenheiten möglich, die sich ideal für eine kurze Pause während des Besuchs eignet.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Baumskulptur Loreley – Kulturdenkmal St. Goarshausen

Die Baumskulptur Loreley in St. Goarshausen ist ein faszinierendes Kunstwerk, das die Verbindung zwischen Natur und Mythos verkörpert. Eingebettet in die malerische Landschaft des Mittelrheintals, steht die Skulptur als Hommage an die berühmte Loreley-Sage – eine der bekanntesten Legenden des Rheins. Die Anlage entstand in einer Zeit, in der die Region durch ihre historischen Schichten und kulturelle Prägung besticht, wie sie etwa in den mittelalterlichen Mauern der Altstadt oder den Ruinen der Burg Katz sichtbar werden.

Obwohl die ursprüngliche Robinie, die einst die Skulptur trug, 2003 aufgrund von Astbruchgefahr gefällt werden musste, bleibt der Ort ein besonderer Ausflugsziel. Heute bietet die Umgebung eine moderne Ferienwohnung mit über 60 Quadratmetern, die sich ideal für Besucher eignet. Die Wohnung verfügt über einen möblierten Außenbereich, eine komplett ausgestattete Küche, ein Duschbad und weitere Annehmlichkeiten wie Sat-TV und WLAN. Die Terrasse lädt zum Verweilen ein, während der überdachte Parkplatz für Komfort sorgt. Die Lage am Rande des Rheintals ermöglicht es, die atemberaubende Aussicht auf die Loreley und die umliegenden Rheinhöhen zu genießen – etwa den Hühnerberg oder das Loreleyplateau, die seit Jahrhunderten von Menschen besiedelt wurden.

St. Goarshausen selbst ist ein Ort mit einer reichen Geschichte, die bis ins frühe Mittelalter zurückreicht. Erste Spuren menschlicher Ansiedlung finden sich bereits im Rheintal, wo sich um die Stelle des heutigen Ortskerns die ersten Behausungen bildeten. Die Stadt entwickelte sich im Schatten der Burg Katz, deren Türme bis heute die Altstadt flankieren. Besonders prägend war die Zeit der Grafen von Katzenelnbogen, die dem Ort Privilegien verliehen und ihn zu einem wichtigen Handelsplatz machten. Die Loreley selbst, nur einen kurzen Weg entfernt, zieht mit ihrer sagenumwobenen Felsformation seit jeher Besucher an – sei es für Wanderungen, Führungen oder kulturelle Veranstaltungen.

Kunst und Geschichte verschmelzen in St. Goarshausen auch in aktuellen Ausstellungen wie dem Gemäldezyklus *„Feeling Loreley“* der argentinischen Künstlerin Silvana Lopez, der im Alten Rathaus zu sehen ist. Solche Präsentationen unterstreichen den Ort als lebendiges Kulturzentrum, das sowohl die mythische Vergangenheit als auch die moderne Kreativität feiert. Wer die Baumskulptur besucht, taucht damit nicht nur in eine künstlerische Inszenierung ein, sondern erlebt auch die lebendige Atmosphäre einer Stadt, die sich zwischen Fluss, Fels und Geschichte bewegt.

Die Loreley selbst, nur einen kurzen Weg entfernt, bietet weitere Möglichkeiten zur Entdeckung: Führungen auf dem sagenumwobenen Felsen oder durch die mittelalterliche Altstadt zeigen, wie sich hier Sagen, Geschichte und Alltagsleben zu einem einzigartigen Erlebnis verbinden. Die Baumskulptur steht dabei als stummer Zeuge dieser Verbindung – ein Kunstwerk, das Natur, Mythos und menschliche Kreativität in einem der schönsten Ecken des Mittelrheintals vereint.

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