Hohe Warte
Highlights
- Der Hohe-Warte-Turm steht auf 820 m ü. NN und bietet eine Aussicht bis zu den Alpen.
- Errichtet 1923, dient er auch als Ehrenmal für Soldaten des Ersten Weltkriegs.
- Vom Turm sind weite Teile des Albvorlands, das Neckartal und umliegende Höhenzüge sichtbar.
Tipps
- Der Hohe-Warte-Turm ist ganzjährig zugänglich und bietet eine gut ausbaute Plattform mit Richtungsweisern für die umliegende Albregion.
- Vom nahegelegenen Parkplatz ist es nur ein kurzer, guter Weg zum Turm, fester Schuhwerk wird jedoch empfohlen.
- Auf dem Gelände gibt es Sitzgelegenheiten und einen Grillplatz, ideal für einen längeren Aufenthalt mit Blick auf das Albvorland.
Eigenschaften
Über Hohe Warte
Der Hohe Warte-Turm befindet sich im Ort St. Johann im Bundesland Baden-Württemberg. Er steht auf einer flachen Kuppe der Hohen Warte, nur etwa einen Kilometer hinter dem Albtrauf. Der Aussichtsturm ist über einen breiten Forstweg vom Gestütshof St. Johann erreichbar. Die Höhe des Turms beträgt 23 Meter, und der Standort liegt etwa 820 Meter über Normalnull. Der Turm ist das ganze Jahr über zugänglich, ein Schlüssel wird nicht benötigt. Der nahegelegene Parkplatz am Fuße des Berges bietet gute Anfahrtsbedingungen.
Der Turm wurde ursprünglich 1923 errichtet und dient auch als Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Ein Gedenkstein am Fuße des Turms erinnert daran. Jährlich findet am zweiten Sonntag im Oktober eine Gedenkfeier des Schwäbischen Albvereins statt, die sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder einlädt. Auf der Aussichtsplattform sind Richtungsweiser angebracht, die Orientierungshilfe bieten. Neben dem Turm verfügt der Standort über eine Feuerstelle, die für Besucher nutzbar ist.
Von der Plattform des Turms erstreckt sich ein weites Panorama. Der Blick reicht von Westen bis Nordwesten über das Albvorland bis ins Neckartal, zum Schönbuch und zu den Stuttgarter Wäldern. Auch die Keuperwaldberge im Norden sowie die Schornsteine der Neckarwerke in Altbach sind sichtbar. Mit einem Fernglas kann unter anderem der Turm auf dem Kernen wahrgenommen werden. Auf besonders klaren Tagen soll sogar ein Blick auf die Alpen möglich sein. Die umliegende Landschaft zeigt unter anderem den Dettinger Roßberg mit seinen Randfelsen sowie den Taleinschnitt des Ermstals mit Hohenwittlingen.
Der Weg zum Turm gilt als gut befahrbar und ist auch für Wanderungen geeignet, bei denen feste Schuhwerk empfohlen wird. Es gibt mehrere Zugänge, darunter Routen von den Bahnhöfen Neuhausen, Wasserfall und Reutlingen aus. Die Wanderkarte im Maßstab.000 ist für Orientierung unerlässlich. Auf dem Weg zum Turm lassen sich interessante Informationen über die Waldregion entdecken. Der Turm selbst erhebt Eintrittsgebühren, ist jedoch aufgrund seiner Lage und Ausstattung bei Besuchern beliebt. Neben dem Turm gibt es Sitzgelegenheiten sowie einen Grillplatz, der das Verweilen angenehm macht. Trotz der Infrastruktur bleibt der Ort relativ ruhig und wird nicht als überlaufen beschrieben.