Ausflug Natur

In der Trias geboren...

97488 Stadtlauringen

Highlights

  • In Stadtlauringen ist die ungestörte triassische Schichtenfolge vom Muschelkalk bis zum Burgsandstein zu sehen.
  • Der Geologieweg zeigt auf 10,5 km eindrucksvoll die tektonischen und erosiven Auswirkungen verschiedener Gesteinsschichten.
  • Besonders auffällig sind die Reste einer miozänen Altfläche aus Sandsteinen vor und nach der Hassbergstörung.

Tipps

  • Festes Schuhwerk empfehlen, da der Weg teilweise steil und auf Hohlwegen verläuft.
  • Einkehr im Büffel's Biergarten in Oberlauringen möglich, geöffnet an Wochenenden und Feiertagen ab 10 Uhr.
  • Geologische Besonderheiten wie triassische Schichten und Sandsteinformationen entlang der Route erkundbar.

Eigenschaften

Ganzjährig

Ausflug Natur in Stadtlauringen: In der Trias geboren

Der Geologieweg „In der Trias geboren…“ in Stadtlauringen ist ein faszinierendes Naturerlebnis im Herzen des Schweinfurter Obers. Auf einer Länge von etwa 10,5 Kilometern führt die Route vom Ortsteil Oberlauringen aus entlang markanter geologischer Formationen, die Einblicke in die Erdgeschichte des Trias-Zeitsystems ermöglichen. Besonders eindrucksvoll ist der Abschnitt nahe des Marktes Stadtlauringen, wo die ungestörte Schichtenfolge vom oberen Muschelkalk bis hin zum mittleren Burgsandstein gut sichtbar ist.

Die Wanderung verläuft teilweise auf Hohlwegen, die senkrecht zum Hang verlaufen und bei Niederschlag gleichzeitig als natürliche Entwässerungsrinnen dienen. Diese Geländestruktur begünstigt zudem die Freilegung geologischer Schichten und macht den Weg zu einem Lehrpfad der besonderen Art. Hier lassen sich die Auswirkungen unterschiedlich harter Gesteinsschichten auf die Verwitterung direkt beobachten – etwa in Form von Steilanstiegen und flachen Verebnungen. Besonders auffällig ist, dass Gesteine ähnlicher Härte, wie die Sandsteine des mittleren Burgsandsteins und des Rhätsandsteins, vergleichbare Erosionsformen aufweisen, obwohl sie durch tektonische Prozesse getrennt wurden.

Ein weiteres Highlight ist die sogenannte Hassbergstörung, die mehr als 100 Meter mächtige Keuperschichten überdeckt. Dennoch zeugen die verbliebenen Sandsteinreste östlich und westlich dieser Störung von einer gemeinsamen tertiären Altfläche, die einst weite Teile der Region prägte. Diese geologischen Besonderheiten prägen nicht nur das Landschaftsbild, sondern beeinflussen auch die heimische Flora und Fauna – ein Umstand, der den Weg zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Natur- und Geologieinteressierte macht.

Die Route ist abwechslungsreich gestaltet und führt entlang des Laubhügels sowie durch das Kammerholz, bevor sie schließlich wieder in Richtung Mailes zurückführt. Wanderer profitieren von der ruhigen, naturnahen Umgebung und erhalten auf informativen Tafeln entlang des Weges Einblicke in die geologischen Prozesse, die diese Region über Millionen von Jahren geprägt haben. Die Kombination aus landschaftlichem Reiz, geologischem Wissen und der Möglichkeit zur Erholung im Freien macht den Geologieweg zu einem echten Geheimtipp im Landkreis Schweinfurt.

Nach der Wanderung bietet sich im nahegelegenen Oberlauringen die Gelegenheit zur Einkehr im „Büffel’s Biergarten & Scheuer“, wo regionale Spezialitäten und erfrischende Getränke den Abschluss des Tages perfekt machen. Mit einer Bewertung von 4,5 von 5 Sternen bei über 600 Bewertungen zählt „In der Trias geboren…“ zu den besonders beliebten Naturzielen im bayrischen Unterfranken.

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Häufige Fragen zu In der Trias geboren...

Was bedeutet 'In der Trias geboren' im Kontext von Stadtlauringen?
Der Begriff bezieht sich auf die geologische Entstehung der Landschaft um Stadtlauringen, die in der Trias-Zeit (vor etwa 250 Millionen Jahren) geprägt wurde. In dieser Zeit entstanden Schichten wie Muschelkalk, Keuper und Sandstein, die heute noch sichtbar sind. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche geologischen Schichten lassen sich bei Stadtlauringen entlang des Geologiewegs erkennen?
Im Bereich des Marktes Stadtlauringen sind ungestört die triassischen Schichten vom obersten Muschelkalk bis zum mittleren Burgsandstein sichtbar. Dazu gehören auch die Myophorienschichten des Gipskeupers und der Rhätsandstein. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wie lang ist der Geologieweg und wo startet er?
Der Geologieweg ist 10,5 km lang und beginnt in Oberlauringen. Ein alternativer Einstieg ist in Mailes möglich. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche Besonderheiten bietet der Geologieweg bei Stadtlauringen?
Der Weg zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich harte Gesteinsschichten durch Verwitterung Steilhänge oder flache Abschnitte bilden. Auch die Auswirkungen auf Flora und Fauna sowie geologische Zusammenhänge sind erlebbar. Stand Juni 2026.

Quelle: website