Denkmal/Gedenkstätte

Grabstätte der Familie Crusius

Schloßstraße 12, 01594 Hirschstein, Deutschland

Highlights

  • Die Grabstätte der Familie Crusius befindet sich im Schloss Hirschstein, einem Wahrzeichen der Gemeinde im Landkreis Meißen.
  • Das Schloss wurde 1892 als Hochzeitsgabe für Marie Louise Leuschner und Max Hermann Krause (Crusius) erworben.
  • Heute dient das Gebäude unter Gemeindeeigentum seit 2013 wieder kulturellen und touristischen Zwecken.

Tipps

  • Schloss Hirschstein liegt direkt am Elbradweg und bietet einen sehenswerten Ausblick auf die Elbe sowie angrenzende Weinberge.
  • Der gepflegte Park rund um das Schloss lädt zum Spazieren und Spielen mit Kindern ein, auch der Rest einer alten Burg ist erklimmbar.
  • Das Schloss selbst ist nur zu bestimmten Anlässen geöffnet, lohnt aber einen Besuch, besonders während der Veranstaltungen des Heimatvereins.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Über Grabstätte der Familie Crusius

Die Grabstätte der Familie Crusius befindet sich im malerischen Ort Hirschstein im sächsischen Landkreis Meißen und zählt zu den kulturhistorisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten der Region. Sie ist Teil des Schlossareals Hirschstein, das auf einer etwa 25 Meter hohen Felsspitze am linken Elbufer thront und einen imposanten Ausblick über die Elbe sowie die umliegenden Weinberge bietet. Die Grabstätte selbst erinnert an die einstige Familie Crusius, die eng mit der Geschichte des Schlosses verbunden ist.

Das Schloss Hirschstein wurde im Jahr 1892 als Hochzeitsgeschenk durch den Glauchauer Tuchfabrikanten Leuschner für seine Tochter Marie Louise und deren Ehemann Max Hermann Krause, späterer Besitzer des Schlosses und Mitglied der Familie Crusius, erworben. Damit ging das Bauwerk erstmals in bürgerlichen Privatbesitz über. Unter der Leitung des königlichen Baurats Professor Ernst Giese erhielt das Schloss durch umfangreiche Umbauten seine heutige Gestalt. Die Familie Crusius prägte über mehrere Jahrzehnte hinweg das Erscheinungsbild und den kulturellen Charakter des Anwesens.

Heute wird das Areal des Schlosses und damit auch die Grabstätte der Familie Crusius von der Gemeinde Hirschstein betreut und weiterentwickelt. Seit 2013 ist die Gemeinde Eigentümerin des Schlosses und setzt sich aktiv für dessen Erhalt und Neubelebung ein. Ein besonderes Nutzungskonzept aus den Jahren 2013 und 2014 legt den Fokus auf kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen oder Buchlesungen, die im und um das Schloss stattfinden. Die Grabstätte selbst ist Teil eines gepflegten Parkbereichs, der sowohl zur Besinnung als auch zum Verweilen einlädt.

Der Info-Punkt im Schloss ist nur sonntags zu bestimmten Zeiten geöffnet, und zwar von Anfang April bis Anfang Oktober. Dieser bietet Besucher:innen die Möglichkeit, sich über die reiche Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner zu informieren. Die Grabstätte selbst ist dabei ein stilles Zeugnis der Familiengeschichte und ein Ort, der den Besucher zur Reflexion und zum Verweilen einlädt. Zahlreiche positive Bewertungen belegen, dass sich der Aufenthalt hier lohnt – sowohl für Kulturinteressierte als auch für Familien mit Kindern, die neben der historischen Grabstätte auch einen Spielplatz und Reste einer alten Burg zum Erkunden vorfinden.

Das Schloss Hirschstein und damit auch die Grabstätte der Familie Crusius sind fester Bestandteil der sächsischen Kulturlandschaft und ein lohnender Ausflugsort für alle, die die Region rund um Meißen, die Elbweindörfer oder die Lommatzscher Pflege besuchen. Die Kombination aus historischem Erbe, malerischer Landschaft und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten macht diesen Ort zu einem echten Highlight im Herzen Sachsens.

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