Historisches Museum

Pflanzengarten und Heimatmuseum Stadt Wehlen

Lohmener Str. 18, 01829 Stadt Wehlen

Highlights

  • Der Pflanzengarten mit Heimatmuseum in Stadt Wehlen liegt idyllisch am Südhang und zeigt über 600 Pflanzenarten auf 5400 m².
  • Das Heimatmuseum informiert auf 120 m² über die Geschichte der Stadt, Burg und Region mit Exponaten zur Steinbrucharbeit und Imkerei.
  • Der Garten entstand ab 1923 durch Johannes Thumm und wurde durch Bergsteiger mit Pflanzen aus aller Welt ergänzt.

Tipps

  • Der Pflanzengarten ist barrierefrei erreichbar, eignet sich aber besonders für gut zu Fußgehende Besucher.
  • Eintritt kostet 2 Euro für Erwachsene, ermäßigt 1,50 Euro mit Gästekarte.
  • Auf über 5400 Quadratmetern leben rund 600 Pflanzenarten, darunter heimische und alpine Arten.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Pflanzengarten und Heimatmuseum Stadt Wehlen

Der Pflanzengarten und Heimatmuseum Stadt Wehlen liegt idyllisch am Südhang über den Dächern der Stadt Wehlen im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Das Gelände erstreckt sich auf rund 5400 Quadratmetern und verbindet einen alpinen Steingarten mit einer umfangreichen Sammlung heimischer und fremdländischer Pflanzenarten. Mehr als 600 verschiedene Pflanzenarten finden hier Platz – von einheimischen Gebirgsblumen bis hin zu seltener Flora aus Bergregionen Asiens und Nordamerikas. Die topografische Lage des Gartens schafft nicht nur ideale Wachstumsbedingungen, sondern auch beeindruckende Ausblicke auf die Elbe, das Städtchen Wehlen und die umliegende Landschaft der Sächsischen Schweiz.

Das Heimatmuseum im Gebäude des ehemaligen Bergsteigerhauses informiert auf zwei Etagen und rund 120 Quadratmetern über die Geschichte der Region. Thematisch reichen die Ausstellungen von der geologischen Entstehung der sächsischen Bergwelt bis hin zur Darstellung historischer Berufe wie Steinbrecher, Fischer, Schiffer und Zeidler. Ein raumhohes Modell eines regionalen Steinbruchs veranschaulicht die Arbeitswelt vergangener Jahrzehnte. Ehemals bekannt für seinen gläsernen Bienenstock, zeigt das Museum heute in einer Blätterbeute und Fotodokumentation sowie in einer neu errichteten Klotzbeute Einblicke in die Imkerei. Im unteren Eingangsbereich finden regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen statt, die thematisch jeweils einen Ausschnitt aus der regionalen Kulturgeschichte aufgreifen.

Der Garten ist durch natürliche Sandsteinformationen geprägt und verfügt über mehrere Terrassen, die ursprünglich vom Bergsteiger und Steinmetz Johannes Thumm angelegt wurden. Seit den 1920er Jahren entwickelte sich der Ort zu einem botanischen und kulturellen Zentrum, das sowohl Wanderern als auch Einheimischen Wissen über die heimische Flora und Fauna vermittelt. Die Wege im Garten sind teilweise schmal und führen über Treppen und steile Abschnitte, während der Haupteingang und die untere Museumsbereiche barrierefrei erreichbar sind. Zahlreiche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, besonders auf der Aussichtsfläche mit Panoramablick über die Elbtalkante.

Das Gelände ist täglich während der warmen Monathe geöffnet, wobei der Eintritt kostengünstig ist und sich besonders für natur- und geschichtsinteressierte Besucher lohnt. Der Pflanzengarten ist sowohl über die Lohmener Straße zu Fuß erreichbar als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Pirna aus. Die nahegelegene Bahnverbindung zur Stadt Wehlen und die Fähre über die Elbe bieten zudem einen reizvollen Zugang für Gäste, die die Region erkunden möchten. Neben Wanderungen in Richtung Bastei oder Rathen ist der Garten ein idealer Ausgangspunkt, um die botanische und kulturelle Vielfalt der Stadt Wehlen zu entdecken.

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