SKD | Skulpturensammlung ab 1800
Highlights
- Die Skulpturensammlung ab 1800 zeigt Kunst von Romantik bis Moderne im sanierten Albertinum – inkl. Werke der Galerie Neue Meister.
- Im Semperbau am Zwinger präsentiert die Sammlung europäische Plastik vom Mittelalter bis zum Barock, darunter antike Abgüsse und Renaissance-Skulpturen.
- Hochkarätige Werke aus 5000 Jahren Kunstgeschichte – von Antike bis Gegenwart – vereint in Dresdens Skulpturensammlung mit Fokus auf europäische Plastik.
Tipps
- Die Skulpturen der Sammlung ab 1800 im Albertinum bieten Einblicke in europäische Kunst von der Romantik bis zur Moderne und sind nach thematischen Schwerpunkten geordnet.
- Ein Multimedia-Guide ermöglicht die Nutzung eigener Kopfhörer für eine individuelle Audioführung durch ausgewählte Werke der Sammlung.
- Der Besuch der Ausstellungen erlaubt das Fotografieren mit einem Selfiestick unter Einhaltung eines Mindestabstands von 50 Zentimetern zu den Exponaten.
Eigenschaften
Skulpturen Dresden Altstadt – SKD ab 1800
Die SKD | Skulpturensammlung ab 1800 im Herzen der Dresdner Altstadt vereint eine der bedeutendsten Sammlungen europäischer Plastik vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Im sanierten Albertinum – nach dem Elbe-Hochwasser wiedereröffnet – präsentiert das Museum eine faszinierende Vielfalt an Skulpturen, Plastiken und Skulpturengruppen, die von der Romantik über den Expressionismus bis hin zur zeitgenössischen Kunst reichen. Besonders hervorzuheben sind die Werke der Galerie Neue Meister, die gemeinsam mit der Skulpturensammlung ab 1800 ein einzigartiges Spektrum künstlerischer Entwicklungen der letzten zwei Jahrhunderte abbilden. Die Ausstellungen spiegeln dabei nicht nur stilistische Strömungen wider, sondern auch gesellschaftliche und kulturelle Umbrüche – von der idealisierten Formensprache des Klassizismus bis zu den radikalen Experimenten der Moderne.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Kunst und Mythos, wie sie etwa in der Ausstellung „Herkules – Held und Antiheld“ thematisiert wird. Hier werden antike Statuen, Renaissance-Reliefs und moderne Interpretationen des griechischen Helden mit zeitgenössischen Werken verknüpft. Die Ausstellung zeigt, wie Herkules als archetypische Figur über die Jahrtausende hinweg neu gedeutet wurde – mal als Symbol für Tugend und Macht, mal als ambivalente Gestalt zwischen Heldentum und menschlicher Schwäche. Solche Ausstellungen unterstreichen die Dynamik der Sammlung, die nicht nur Objekte bewahrt, sondern auch ihre historischen und kulturellen Kontexte lebendig hält.
Für Besucher*innen bietet die Sammlung nicht nur ästhetische Erlebnisse, sondern auch moderne Vermittlungsformate. Ein Multimedia-Guide ermöglicht individuelle Führungen per Smartphone, während Workshops und Führungen – etwa zu Themen wie „Geschnittene Steine im Kontext neuer Sammlungskulturen“ – Einblicke in die Sammlertraditionen der Dresdner Höfe gewähren. Besonders Familien und Gruppen profitieren von speziellen Angeboten, die Kunstgeschichte erlebbar machen. Zudem ist das kostenfreie WLAN in den Ausstellungsräumen nutzbar, und Stillen ist in den Museen selbstverständlich erlaubt.
Die räumliche Anbindung an den Zwinger und die Gemäldegalerie Alte Meister schafft zudem eine ideale Ergänzung: Wer die Skulpturen der Neuzeit bewundert, kann im benachbarten Semperbau die Antiken und Barockplastiken erkunden. Die Lichtdurchfluteten Hallen des Zwingers und die historischen Galerien des Albertinums bilden dabei einen Kontrast, der die Bandbreite der Dresdner Kunstsammlungen unterstreicht. Ob als kulturelle Entdeckungstour oder vertieftes Studium – die Sammlung ab 1800 lädt ein, die Entwicklung der Plastik in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben.
Mit einem Google-Rating von 4,3 und einem Fokus auf Barrierefreiheit sowie Sicherheit – etwa durch die Regelung zum Selfie-Machen mit Mindestabstand – setzt das Museum auf ein inklusives Erlebnis. Während Sonderausstellungen gelegentlich Fotoverbote vorsehen, sind die Dauerausstellungen größtenteils offen für fotografische Dokumentationen. Die Sammlung beweist damit, dass Kunst nicht nur bewahrt, sondern auch lebendig und zugänglich bleibt – ein zentraler Anspruch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.