Denkmal/Gedenkstätte

Museum "Vergessene Arbeit"

Schulstraße 10, 23896 Steinhorst

Highlights

  • Das Museum zeigt in einer 60 m langen, denkmalgeschützten Scheune (1876–1879) restaurierte Maschinen und Geräte aus Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Handwerk.
  • Besucher können funktionstüchtige Exponate unter Aufsicht anfassen oder in Betrieb nehmen – inklusive originaler Fuhrwerk-Rampen für die Ernte.
  • Barrierefreier Zugang über rollstuhlgerechten Eingang, Parkplatz und WC; Teile des Gebäudes sind jedoch wegen Denkmalschutz nicht vollständig zugänglich.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang erfolgt über eine Rampe an der Vorderseite des denkmalgeschützten Gebäudes, die für rollstuhlgerechtes Befahren ausgelegt ist.
  • Besucher können ausgewählte, funktionstüchtige Geräte und Maschinen unter Aufsicht eines Mitarbeiters selbst in Betrieb nehmen oder anfassen.
  • Einige Ausstellungsstücke aus Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Handwerk zeigen historische Entwicklungen über verschiedene Epochen hinweg.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Vergessene Arbeit – Kulturdenkmal Steinhorst entdecken

Das Museum „Vergessene Arbeit“ in Steinhorst bietet einen einzigartigen Einblick in die handwerkliche und landwirtschaftliche Tradition Norddeutschlands. Eingesiedelt in einem denkmalgeschützten, 60 Meter langen Kuhstall der ehemaligen Kreisdomäne, präsentiert das Museum eine seltene Sammlung restaurierter Geräte und Maschinen aus Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Hauswirtschaft sowie verschiedenen Handwerken. Das Gebäude, eine historische Durchfahrtsscheune aus dem späten 19. Jahrhundert, ist besonders durch seine originale Bauweise mit zwei seitlichen Rampen für die Einbringung von Erntegut oder Ausstellungsstücken geprägt.

Besonders beeindruckend ist die Vielfalt der ausgestellten Exponate, die von funktionstüchtigen Maschinen bis hin zu historischen Werkzeugen reichen. Viele der Geräte können unter Aufsicht von Museumsmitarbeitern berührt oder sogar in Betrieb genommen werden – eine interaktive Erfahrung, die besonders für Familien und Technikinteressierte attraktiv ist. Die Sammlung spannt einen Bogen über verschiedene Epochen und zeigt, wie sich Alltagsarbeit im ländlichen Raum über die Jahrzehnte verändert hat.

Trotz der historischen Bedeutung des Gebäudes ist das Museum bestrebt, barrierefreien Zugang zu ermöglichen. Der Eingang, der Parkplatz sowie die Toiletten sind rollstuhlgerecht gestaltet, doch aufgrund der Denkmalschutzbestimmungen sind nicht alle Bereiche vollständig umbaubar. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch Spenden, weshalb die Umsetzung umfassender Barrierefreiheit aktuell eingeschränkt ist.

Für Besucher, die sich vertieft mit bestimmten Themen auseinandersetzen möchten, werden regelmäßig Sonderthemen angeboten. Diese vertiefenden Führungen oder Workshops runden das Angebot ab und machen das Museum zu einem lebendigen Ort der Erinnerung und des Lernens. Ideal für Kulturbegeisterte, Geschichtsinteressierte und alle, die die handwerkliche Kultur der Region erleben wollen.

Das Museum „Vergessene Arbeit“ besticht durch seine authentische Atmosphäre und die Möglichkeit, Geschichte nicht nur zu sehen, sondern aktiv zu erleben. Wer sich für die Wurzeln der norddeutschen Arbeitskultur interessiert, findet hier eine einzigartige Sammlung – eingebettet in ein architektonisch wertvolles Denkmal.

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