St. Rupert
Highlights
- Die Pfarrkirche St. Rupert und Martin in Söllhuben wurde 1766–1769 erbaut.
- Das barocke Zentralbau mit Zeltdach ist als Baudenkmal unter Nr. D-1-87-167-27 gelistet.
- Der Hochaltar stammt aus der Streichenkirche und zeigt Skulpturen von Martin von Tours und Bruno von Augsburg.
Tipps
- Besuchen Sie die barocke Pfarrkirche St. Rupert in Söllhuben, bekannt für ihre achteckige Zentralbauform und das Zeltdach, entworfen vom Baumeister Johann Michael Fischer.
- Die Kirche ist Teil des Pfarrverbandes Riedering und zählt zu den Baudenkmälern der Region.
- Im Inneren finden sich bemerkenswerte Skulpturen und ein historisches Altarretabel mit der Darstellung Rupert von Salzburg.
Eigenschaften
Über St. Rupert
Die Pfarrkirche St. Rupert und Martin befindet sich im Gemeindeteil Söllhuben der Gemeinde Riedering im Landkreis Rosenheim in Bayern. Die römisch-katholische Kirche ist nach den Heiligen Rupert und Martin von Tours geweiht und zählt zu den bedeutenden barocken Sakralbauten der Region. Sie ist als Baudenkmal unter der Nummer D-1-87-167-27 in der Denkmalliste von Riedering erfasst und gehört zum Pfarrverband Riedering innerhalb des Dekanats Rosenheim des Erzbistums München und Freising.
Der Kirchenbau entstand nach Entwürfen des bekannten Baumeisters Johann Michael Fischer und wurde von Georg Steindlmüller dem Älteren in den Jahren 1766 bis 1769 errichtet. Die Architektur zeichnet sich durch einen achteckigen Zentralbau mit Zeltdach aus, der im Osten durch einen eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor abgeschlossen wird. Einige Elemente des Vorgängerbaus wie der Chorflankenturm und die Sakristei an der Südwand wurden in den Neubau integriert. Im Westen befindet sich ein Vorbau mit dem Haupteingang. Die Sakristei erhielt in den Jahren 1955/56 ein Obergeschoss, das als Oratorium dient.
Das Innere der Kirche beherbergt unter anderem den Hochaltar, der 1945 aus der Streichenkirche erworben wurde. Er wird flankiert von Skulpturen der Heiligen Martin von Tours und Bruno von Augsburg. Im Altarretabel ist der Schutzheilige der Kirche, Rupert von Salzburg, dargestellt. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1856 und wurde vom Orgelbauer Max Maerz erbaut. Ihre kunstvolle Gestaltung und klangliche Qualität unterstreichen die kulturelle und musikalische Bedeutung des Gotteshauses.
Die Kirche St. Rupert wird in der Öffentlichkeit als architektonisches Kleinod wahrgenommen. Besucher schätzen die klare barocke Formensprache und die harmonische Proportionen des Raumes. Die Bauweise und die künstlerische Ausstattung zeugen von der Meisterschaft Johann Michael Fischers, der auch für weitere bedeutende Kirchenbauten in Bayern verantwortlich war. Die Pflege und Erhaltung des Baudenkmals spiegeln die kontinuierliche Verbundenheit der Gemeinde mit ihrem kulturellen und religiösen Erbe wider.