Heideflächen bei Kellinghusen
Highlights
- Die Heidefläche bei Kellinghusen ist ein Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein.
- Sie gehört zum Naturraum Holsteinische Vorgeest und entstand nach der Eiszeit auf Altmoränen.
- Das Gebiet wird durch Heidschnucken gepflegt, um die Heideflächen vor Kiefernwald zu schützen.
Tipps
- Das Naturschutzgebiet ist über einen Lehrpfad erschlossen, der Rundgänge durch die Heideflächen ermöglicht.
- Die Heide wird durch Heidschnucken gepflegt, um den Erhalt der seltenen Heidepflanzen zu sichern.
- Das Gelände gehört zum NATURA 2000-Gebiet und bietet Lebensraum für seltene Pflanzenarten der Holsteinischen Vorgeest.
Eigenschaften
Ausflug Natur Schutz NSG Heideflächen bei Kellinghusen in Störkathen
Die Heideflächen bei Kellinghusen in Störkathen im Kreis Steinburg sind ein bedeutendes Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein. Offiziell wird das Areal als „Naturschutzgebiet Heidefläche bei Kellinghusen“ bezeichnet und zählt zu den letzten erhaltenen Überresten der einst weitläufigen Heideflächen der Holsteinischen Geest. Geografisch liegt das Gebiet im Naturraum der Holsteinischen Vorgeest und entstand nach der letzten Eiszeit auf ehemaligen Altmoränen. Es gehört zu einem größeren Binnendünengebiet, das sich von Kellinghusen bis nach Brokstedt erstreckt.
Das Landschaftsschutzgebiet erstreckt sich über eine artenreiche Fläche, die vor allem durch ihre typischen Heidegesellschaften geprägt ist. Hier wachsen seltene Pflanzenarten wie die Besenheide, die Glockenheide sowie Zwergstrauchheide. Um den natürlichen Charakter der Fläche zu erhalten und einen Überwuchs durch Kiefernwald zu verhindern, wird das Gelände durch Heidschnucken beweidet – eine traditionelle und umweltverträgliche Pflegemethode. Ein kleiner Bereich des Gebiets ist zudem versumpft und trägt zur Vielfalt der Lebensräume bei. Rund um das Naturschutzgebiet verläuft ein Lehrpfad, der Besucherinnen und Besuchern einen anschaulichen Zugang zur einzigartigen Natur ermöglicht.
Die Fläche hat eine besondere historische Bedeutung. Sie ist eines der letzten Zeugnisse der großflächigen Heidelandschaften, die früher weite Teile der holsteinischen Geest prägten. Im Jahr 1913 stiftete der Lederfabrikant C. Westphal der Stadt Kellinghusen Geld für den Kauf der Fläche mit der Auflage, die Heide in ihrer damaligen Form zu erhalten. Nur wenige Jahre später, bereits im Jahr 1938, wurde das Areal offiziell unter Naturschutz gestellt. Heute wird das Naturschutzgebiet von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Steinburg betreut und fachlich betreut.
Das Naturschutzgebiet ist vollständig in das europäische Schutzgebietsnetz NATURA 2000 eingebunden und gehört seit 2004 zum FFH-Gebiet „Heiden und Dünen bei Störkathen“. Diese Einbindung unterstreicht die herausragende Bedeutung der Fläche für den Schutz gefährdeter Pflanzen- und Tierarten sowie ihrer Lebensräume. Die Heideflächen bei Kellinghusen bieten somit nicht nur Erholung und Bildung, sondern erfüllen auch einen wichtigen ökologischen Auftrag im Landschaftsschutz des nördlichen Schleswig-Holsteins.
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Häufige Fragen zu Heideflächen bei Kellinghusen
Wo befindet sich die Heidefläche bei Kellinghusen?
Quelle: wikipedia
Warum ist die Heidefläche bei Kellinghusen ein Naturschutzgebiet?
Quelle: wikipedia
Wie wird die Heidefläche gepflegt?
Quelle: wikipedia
Gibt es einen Lehrpfad in der Störkathener Heide?
Quelle: wikipedia
Seit wann ist die Heidefläche bei Kellinghusen unter Naturschutz?
Quelle: wikipedia