Denkmal/Gedenkstätte

Gedicht von G. Weckherlin

Rosenbergstraße 7, 70176 Stuttgart

Highlights

  • Seine Sammlung *Rösslin* (1618–1619) enthält geistliche und weltliche Gedichte, digital im Deutschen Textarchiv verfügbar.
  • 1641 erschien in Amsterdam eine weitere Gedichtsammlung; 1893–1907 edierte Hermann Fischer seine Werke in drei Bänden.

Tipps

  • Der Besuch des Gedichtdenkmals ermöglicht Einblicke in die barocke Lyrik des Hofdichters und Sekretärs des württembergischen Herzogs Johann Friedrich.
  • Originale Drucke aus den Jahren 1618 bis 1641 sind in digitalisierter Form im Deutschen Textarchiv zugänglich und bieten historische Einblicke in die Werkausgabe.
  • Die Ausstellung zeigt die Verbindung von geistlichen und weltlichen Gedichten, die den literarischen Kontext der frühen Neuzeit widerspiegeln.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Gedicht Weckherlin Stuttgart Kulturdenkmal

Das „Gedicht von G. Weckherlin“ ist ein bedeutendes literarisches Denkmal aus der frühen Neuzeit und eng mit der Geschichte Stuttgarts verbunden. Der Autor, Georg Weckherlin, war ab 1616 als Sekretär und Hofdichter des Herzogs Johann Friedrich von Württemberg tätig. Seine Werke prägten die barocke Dichtung und zeugen von der kulturellen Blüte des württembergischen Hofes im 17. Jahrhundert.

Weckherlins Schaffen umfasst sowohl geistliche als auch weltliche Gedichte, die in mehreren Ausgaben erschienen. Sein Werk wurde bereits zu Lebzeiten in Druck gegeben, etwa in den Jahren 1618–1619 unter dem Titel Rösslin, einer Sammlung von Gedichten, die sowohl religiöse als auch höfische Themen behandelte. Spätere Ausgaben wie die von 1641 in Amsterdam festigten seinen Ruf als bedeutender Dichter der Epoche.

Die Texte Weckherlins spiegeln den Geist der Renaissance und des frühen Barock wider und sind bis heute Gegenstand wissenschaftlicher Analysen. Eine umfassende Edition seiner gesamten Gedichte erfolgte im späten 19. Jahrhundert durch Hermann Fischer in drei Bänden. Diese Werke sind nicht nur literarische Zeugnisse, sondern auch historische Dokumente, die Einblicke in die Hofkultur und den geistigen Austausch des württembergischen Adels bieten.

Als kulturelles Denkmal steht Weckherlins Werk für die Verbindung von Kunst und Hofleben in Stuttgart. Seine Gedichte waren Teil eines lebendigen literarischen Umfelds, das von der Residenzstadt ausstrahlte. Bis heute werden sie in Fachpublikationen wie „Personalbibliographien zu den Drucken des Barock“ oder in Interpretationsbänden wie „Gedichte und Interpretationen: Renaissance und Barock“ rezipiert und gewürdigt.

Das Erbe Weckherlins lebt somit in den erhaltenen Texten weiter und bietet Besuchern und Forschern die Möglichkeit, die literarische Tradition Stuttgarts zu erkunden. Seine Werke sind ein fester Bestandteil der württembergischen Kulturgeschichte und ein Zeugnis der frühen modernen Dichtung in Deutschland.

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