Gärten der Universität Hohenheim
Highlights
- Die Hohenheimer Gärten sind mit über 30 Hektar die größte Fläche des Universitätscampus in Stuttgart.
- Zum Landesarboretum Baden-Württemberg gehören der Exotische und der Landschaftsgarten mit rund 2500 Gehölztaxa.
- Das Gelände ist ganzjährig kostenfrei zugänglich, das Sammlungsgewächshaus öffnet sonntags und donnerstags.
Tipps
- Bei Bauarbeiten im Dezember 2025 können einige Bereiche der Gärten gesperrt sein, daher vor dem Besuch aktuelle Hinweise prüfen.
- Die Gärten sind ganzjährig und kostenfrei zugänglich, zum Beispiel der Botanische Garten oder das Landesarboretum mit über 2500 Gehölztaxa.
- Das Sammlungsgewächshaus ist sonntags von 13 bis 16 Uhr geöffnet, Eintritt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro, ab 20. November auch donnerstags.
Eigenschaften
Ausflug Natur Park Stadt: Gärten der Universität Hohenheim in Stuttgart
Die Gärten der Universität Hohenheim in Stuttgart zählen zu den bedeutendsten botanischen und gartenkundlichen Einrichtungen der Region. Als Teil des Campus der Universität Hohenheim erstrecken sie sich über eine Fläche von mehr als 30 Hektar und bilden damit den größten zusammenhängenden Grünraum des südlich gelegenen Stadtteils Hohenheim. Die Anlage ist ganzjährig kostenfrei zugänglich und lädt sowohl Einheimische als auch Touristinnen und Touristen zu Spaziergängen, Entspannung und naturkundlichem Entdecken ein.
Zu den ältesten Teilen der Gärten gehört der Exotische Garten, der bereits im 18. Jahrhundert unter Herzog Carl Eugen von Württemberg und Franziska von Hohenheim angelegt wurde. Zusammen mit dem Landschaftsgarten bildet er das Landesarboretum Baden-Württemberg, in dem etwa 2.500 verschiedene Gehölztaxa wachsen. Darunter befinden sich auch über 150 Bäume, die älter als 100 Jahre sind und damit einen lebendigen Zeugenbericht über die Gartenkunst und Botanik der vergangenen Jahrhunderte darstellen. Diese Vielfalt an Gehölzen aus verschiedenen Klimazonen macht die Gärten zu einem wichtigen botanischen und lehrtechnischen Zentrum.
Ein weiterer Schwerpunkt der Hohenheimer Gärten ist der Botanische Garten mit seiner einzigartigen Darstellung der Vegetationsgeschichte Süddeutschlands seit der letzten Eiszeit. Basierend auf paläobotanischen Forschungsergebnissen des Instituts für Botanik wird hier die Entwicklung der heimischen Flora über Jahrtausende hinweg nachvollziehbar. Daneben zeigt der Garten die Geschichte der Nutz- und Arzneipflanzen sowie ein Phylogenetisches System der Blütenpflanzen, in dem Vertreter der wichtigsten Pflanzenfamilien nach ihren Verwandtschaftsbeziehungen angeordnet sind. Besonders sehenswert ist zudem das Sammlungsgewächshaus, das eine umfangreiche subtropische und tropische Pflanzensammlung beherbergt.
Die Gärten sind nicht nur ein Ort der Forschung und Lehre, sondern auch ein beliebtes Naherholungsgebiet. Besucher berichten von einer beeindruckenden Artenvielfalt, alten Bäumen und blühenden Flächen, die selbst an regnerischen Tagen zum Verweilen einladen. Die ruhige Atmosphäre, gepaart mit der wissenschaftlichen Wertigkeit der Pflanzenschauen, macht die Hohenheimer Gärten zu einem lohnenswerten Ausflugsziel inmitten der Stadt. Mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, beispielsweise über die Stadtbahnlinie U3 bis zur Endhaltestelle Universität Hohenheim, sind die Gärten leicht zu erreichen.
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Häufige Fragen zu Gärten der Universität Hohenheim
Was sind die Hohenheimer Gärten?
Quelle: website
Sind die Hohenheimer Gärten öffentlich zugänglich?
Quelle: website
Wie erreiche ich die Hohenheimer Gärten mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Quelle: wikipedia
Welche Bedeutung haben die Hohenheimer Gärten für die Universität?
Quelle: website
Gibt es Führungen durch die Hohenheimer Gärten?
Quelle: website