Galerie Sichtbar
Highlights
- Galerie Sichtbar zeigt seit 2018 Kunst von Künstler:innen mit außergewöhnlichen Lebenswegen im historischen Spätklassizismus-Gebäude der Katharinenstraße 35.
- Caritas-Projekt bietet Plattform für künstlerische Perspektiven und verbindet Kunst mit sozialem Engagement in Stuttgart.
Tipps
- Das historische Gebäude in der Katharinenstraße 35 verbindet architektonische Eleganz des Spätklassizismus mit der aktuellen Nutzung als Kunstgalerie.
- Die Ausstellung konzentriert sich auf Werke von Künstlerinnen und Künstlern, deren Lebenswege besondere Prägungen aufweisen und so neue Erzählperspektiven bieten.
- Die barrierefreie Gestaltung ermöglicht einen ungehinderten Zugang zu den Räumlichkeiten und den ausgestellten Werken für alle Besucherinnen und Besucher.
Eigenschaften
Kunstgalerie Sichtbar Stuttgart – Kulturausflug
Die Galerie Sichtbar in Stuttgart ist ein einzigartiger Ort, an dem Kunst und gesellschaftliches Engagement auf beeindruckende Weise verschmelzen. Gegründet als Projekt des Caritasverbands Stuttgart, setzt die Galerie auf eine besondere Ausrichtung: Sie gibt Künstlerinnen und Künstlern mit außergewöhnlichen Lebenswegen eine Plattform. Ihre Werke, oft geprägt von persönlichen Erfahrungen und sozialen Themen, werden hier nicht nur ausgestellt, sondern auch mit einer bewussten Botschaft verbunden – zugänglich für ein breites Publikum, das sich inspirieren und berühren lassen möchte.
Das Gebäude an der Katharinenstraße trägt selbst eine bewegte Geschichte in sich. Ursprünglich 1870 als koschere Fleischerei im Stil des Spätklassizismus errichtet, wurde es im Laufe der Zeit zu einem Ort mit wechselnden Nutzungen. Seit 2018 hat es einen neuen Zweck gefunden: Als Galerie Sichtbar verbindet es historische Substanz mit zeitgenössischer Kunst. Die Architektur des Gebäudes – mit ihren markanten Details und der ruhigen Eleganz des Klassizismus – schafft eine besondere Atmosphäre, die die Ausstellungen optimal ergänzt.
Besonders ist an der Galerie Sichtbar ihr Ansatz, Kunst als Medium der Teilhabe und des Dialogs zu verstehen. Die ausgestellten Werke spiegeln oft persönliche Geschichten wider, die über reine Ästhetik hinausgehen. Besucherinnen und Besucher werden eingeladen, sich auf neue Perspektiven einzulassen – sei es durch Malerei, Skulptur oder andere künstlerische Ausdrucksformen. Die Galerie versteht sich dabei nicht nur als Ausstellungsraum, sondern als Ort der Begegnung, an dem Kunst und gesellschaftliche Reflexion Hand in Hand gehen.
Die Idee der Galerie Sichtbar knüpft an die Tradition der Caritas an, die sich für soziale Gerechtigkeit und die Würde jedes Menschen einsetzt. Indem sie Künstlerinnen und Künstlern mit besonderen Lebenswegen eine Bühne bietet, wird ihre Stimme sichtbar gemacht – und gleichzeitig ein Bewusstsein für vielfältige Lebensrealitäten geschaffen. Die Ausstellungen laden dazu ein, über Vorurteile hinauszuschauen und die Kunst als Spiegel gesellschaftlicher Vielfalt zu begreifen.
Wer sich für zeitgenössische Kunst mit sozialem Bezug interessiert, findet in der Galerie Sichtbar einen Ort, der mehr ist als nur eine Ausstellung: Es ist ein Raum, der zum Nachdenken anregt, zum Staunen und zum Mitgefühl einlädt. Die Verbindung von historischer Bausubstanz und moderner Kunstkultur macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis – ein Ausflug, der sowohl die Sinne als auch den Geist anspricht.