Aussichtspunkt

Killesberg

Heilbronner Str. 86, 70191 Stuttgart

Highlights

  • Der Killesberg ist eine Bergkuppe auf der Feuerbacher Heide im Norden Stuttgarts.
  • Er war bis ins 20. Jahrhundert Weinbaugebiet und später Ort mehrerer Steinbrüche.
  • Heute beherbergt er den Höhenpark Killesberg und die Messe Stuttgart.

Tipps

  • Besuchen Sie den Höhenpark Killesberg für Spaziergänge und Erholung im Grünen.
  • Informieren Sie sich über die historischen Steinbrüche und die Entstehung des Parks.
  • Nutzung der flexiblen Studienangebote der AKAD University vor Ort ist möglich.

Eigenschaften

Outdoor Aktiv Ganzjährig

Ausflug Natur Berg Aussicht Killesberg Stuttgart

Der Killesberg ist eine markante Bergkuppe auf der Feuerbacher Heide und liegt im Stuttgarter Stadtbezirk Stuttgart-Nord. Mit einer Höhe von 383 Metern über Normalhnull bietet der Killesberg nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet, sondern auch einen beeindruckenden Panoramablick über Stuttgart und die umliegenden Regionen. Ursprünglich unbebaut und geprägt durch Weinbau sowie Steinbrüche, entwickelte sich das Gelände im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Erholungs- und Veranstaltungsort. Heute zählt der Höhenpark Killesberg zu den grünen Highlights der Stadt und lädt Besucher zu Spaziergängen, Picknicks und sportlichen Aktivitäten ein.

Die Geschichte des Killesbergs reicht weit zurück. Bereits seit dem 16. Jahrhundert wurde hier Schilfsandstein abgebaut. Ab dem späten 18. Jahrhundert entstanden erste Privatgüter, darunter der spätere Mühlbachhof und der Kochenhof, deren Namen heute noch in Straßen und Gemarkungen fortbestehen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Gelände zunächst als Deponie genutzt, ehe es in den 1930er Jahren im Zuge der Reichsgartenschau in einen modernen Höhenpark umgewandelt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs diente der Killesberg zudem als militärische Führungsanlage und Zufluchtsort für Zivilisten. Nach 1945 wurde der Park mehrfach im Rahmen von Gartenschauen weiterentwickelt, zuletzt bei der Internationalen Gartenbauausstellung 1993.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Killesbergs ist die Messe Stuttgart, die 1940 gegründet wurde und bis 2007 auf dem Gelände ihren Sitz hatte. Heute beherbergt das Areal unter anderem das neue Stadtteilzentrum sowie zahlreiche Wohnungen. Ein Gedenkstein im Park erinnert seit 1962 an die Deportation jüdischer Stuttgarter Bürger während des Nationalsozialismus. Die „Rote Wand“ am südlichen Ende des Killesbergs birgt zudem eine ehemalige Stollenanlage, die während des Krieges als Kommandozentrale und Schutzraum genutzt wurde.

Der Killesberg ist heute ein vielseitiges Ausflugsziel, das sowohl Natur- als auch Kulturinteressierte anspricht. Neben dem Höhenpark laden nahegelegene Einrichtungen wie das Deutsche Rote Kreuz mit seinem Altersheim den Besucher ein, die besondere Atmosphäre des Berges zu genießen. Auch für berufstätige Menschen hat der Standort an Bedeutung gewonnen: Die AKAD University, ein renommierter Anbieter von Fernstudium und berufsbegleitenden Weiterbildungen, hat ihren Sitz direkt am Killesberg. Mit ihrem flexiblen Studienangebot und praxisnahen Programmen unterstützt die Hochschule die berufliche Entwicklung vieler Studierender – ein moderner Bildungsort mit historischem Hintergrund.

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Häufige Fragen zu Killesberg

Wo liegt der Killesberg in Stuttgart?
Der Killesberg ist eine Bergkuppe auf der Feuerbacher Heide und gehört zum Stadtteil Stuttgart-Nord. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist die Geschichte des Killesbergs?
Ursprünglich unbebaut und Weinbaufläche, wurde der Killesberg im 18. Jahrhundert bebaut und später zur Reichsgartenschau 1939 in den Höhenpark umgewandelt. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielte der Killesberg im Zweiten Weltkrieg?
Während des Zweiten Weltkriegs diente eine Stollenanlage am Killesberg als militärische Führungsstelle und Luftschutzstollen für Zivilisten. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Was erinnert heute an die dunkle Geschichte des Killesbergs?
Seit 1962 erinnert ein Gedenkstein im Höhenpark Killesberg an die Deportation jüdischer Stuttgarter in den Jahren 1941/42. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia