Naturkundemuseum Stuttgart, Schloss Rosenstein
Tipps
- Kinderwagen können während der Sonderausstellung „Triassic Life“ nicht mit ins Museum am Löwentor genommen werden. Eine Kinderwagengarage steht auf dem Vorplatz zur Verfügung.
- Das Museum umfasst zwei Standorte: Schloss Rosenstein mit biologischen Ausstellungen und das Museum am Löwentor mit Fokus auf Paläontologie und Geologie.
- Führungen und Veranstaltungen sind im Angebot – Anmeldung per E-Mail unter buchung(at)smns-bw.de erforderlich.
Eigenschaften
Über Naturkundemuseum Stuttgart, Schloss Rosenstein
Das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart gliedert sich in zwei separate Ausstellungsgebäude innerhalb des Rosensteinparks in Stuttgart: das Museum am Löwentor und das Schloss Rosenstein. Beide Häuser verbinden Ausstellung und Forschung und bieten Einblicke in verschiedene Bereiche der Naturwissenschaften. Während das Schloss Rosenstein sich schwerpunktmäßig der Biologie widmet und die Vielfalt der heutigen Tierwelt zeigt, liegt der Fokus im Museum am Löwentor auf Paläontologie und Geologie mit Schwerpunkt auf der Erdgeschichte und der Entwicklung des Lebens über Millionen von Jahren.
Im Schloss Rosenstein werden vielfältige Lebensräume der Erde dargestellt – von tropischen Regenwäldern bis hin zu Polareiswüsten. Exponate wie Seewölfe, ein afrikanischer Elefant oder ein Eisbär vermitteln anschaulich die Artenvielfalt der Tierwelt. Daneben finden Besucherinnen und Besucher auch Begegnungen mit heimischen Arten sowie detailreiche Ökosysteme wie Korallenriffe. Die Präsentation richtet sich sowohl an interessierte Erwachsene als auch an Familien mit Kindern und verbindet Wissensvermittlung mit anschaulichen, liebevoll gestalteten Ausstellungen.
Das Museum am Löwentor ermöglicht eine Reise durch die Erdgeschichte Baden-Württembergs. In den Ausstellungsbereichen werden Fossilien, Dinosaurier, Mammuts und Funde aus der Eiszeit präsentiert. Eine aktuelle Sonderausstellung trägt den Titel „Triassic Life – Aufbruch in die Welt der Saurier“ und führt in die Zeit vor etwa 250 Millionen Jahren zurück. Die Ausstellung ist bis 2026 verlängert. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten während dieser Sonderausstellung können Kinderwagen nicht mit in das Gebäude genommen werden, stattdessen steht eine Garage auf dem Vorplatz zur Verfügung.
Die Geschichte des Museums reicht bis ins Jahr 1791 zurück, als die damaligen Herzöge von Württemberg eine Naturaliensammlung anlegten. Diese entwickelte sich im Laufe der Zeit zur öffentlichen Sammlung des Staates und wurde nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg in den 1950er Jahren im ehemaligen Schloss Rosenstein neu etabliert. Das Museum am Löwentor folgte in den 1980er Jahren. Heute gehören über zwölf Millionen wissenschaftliche Objekte zu den Sammlungen, die auch Grundlage für aktuelle Forschungsarbeiten sind. Das Museum ist Mitglied im Humboldt-Ring und vergibt seit 2013 den Ernst-Jünger-Preis für Entomologie.
Das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart wird durch den Förderverein „Gesellschaft zur Förderung des Naturkundemuseums Stuttgart e. V.“ unterstützt, der bereits seit über einem Jahrhundert aktiv ist. Neben den beiden Stuttgarter Standorten betreut das Museum auch mehrere naturkundliche Sammlungen in anderen baden-württembergischen Einrichtungen. Regelmäßig finden öffentliche Veranstaltungen, Führungen und Bildungsangebote statt, die den Besuch für verschiedene Zielgruppen attraktiv gestalten. Gäste loben die gute Gestaltung der Ausstellungen, die informative, aber nicht überladene Präsentation sowie das familienfreundliche Angebot, etwa durch interaktive Elemente oder Gewinnspiele für Kinder.