Denkmal/Gedenkstätte

Skulptur von Alexander Calder

Königstraße 203, 70174 Stuttgart

Highlights

  • Alexander Calders Skulptur in Stuttgart ist ein Mobile aus dem Jahr 1979 mit beweglichen und statischen Elementen.
  • Das Werk vereint kinetische Kunst mit minimalistischem Design und gehört zu den über 450 öffentlichen Kunstwerken der Stadt.
  • Die Skulptur wurde im Rahmen der Erhaltung und Pflege Stuttgarts Kunstschätze inventarisiert und gepflegt.

Tipps

  • Die Skulptur von Alexander Calder in Stuttgart bietet einen Einblick in die beweglichen Prinzipien des Mobiles, das durch schwebende Elemente und dynamische Balance besticht.
  • Der Standort ermöglicht eine Betrachtung des Werkes im Kontext der städtischen Architektur und der umliegenden Grünflächen, was die räumliche Wirkung verstärkt.
  • Ein Besuch kann durch die verfügbaren Broschüren mit Entdeckungsrouten in Stuttgart-Mitte ergänzt werden, die thematische Zusammenhänge mit weiteren Kunstwerken aufzeigen.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Alexander Calder Skulptur Stuttgart – Kulturdenkmal

In Stuttgart erhebt sich eine der markantesten Skulpturen des modernen Kunstschaffens: das „Disque rouge“ von Alexander Calder, dem Pionier des Mobiles. Die 1979 entstandene Arbeit vereint auf beeindruckende Weise statische und dynamische Elemente und zählt zu den kunsthistorisch bedeutendsten Werken im öffentlichen Raum der Stadt. Calder, bekannt für seine beweglichen Kunstwerke, schuf mit diesem rot glänzenden Scheibenensemble ein Symbol für die Verbindung von Leichtigkeit und Präzision – ein Werk, das durch seine reduzierte Formensprache und farbige Präsenz besticht.

Die Skulptur ist ein zentraler Bestandteil des reichen Kunstschatzes Stuttgarts, der über 450 Werke im öffentlichen Raum umfasst. Viele dieser Objekte entstanden nach 1950 und spiegeln die internationale Ausrichtung der Stadt wider. Das Kulturamt engagiert sich seit Jahren für den Erhalt und die Aufwertung dieser Kunstwerke, etwa durch Reinigung, Restaurierung oder thematische Führungen. Das „Disque rouge“ wird dabei als Teil eines lebendigen Netzwerks wahrgenommen, das Kunstvermittlung und gesellschaftliche Teilhabe fördert – von Kinderprogrammen bis zu inklusiven Angeboten in Leichter Sprache.

Besonders die Nähe zu anderen bedeutenden Werken wie der 2024 unter Denkmalschutz gestellten Skulptur „Lobotchevsky“ von Mark di Suvero unterstreicht den künstlerischen Reichtum des Stadtteils. Die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Expert*innen ermöglicht es, die Werke in ihren historischen und kulturellen Kontexten zu verstehen. Ob durch geführte Touren, digitale Archive oder ämterübergreifende Projekte wie „BunkerResonanz“ – die Stadt zeigt damit, wie Kunst den öffentlichen Raum bereichert und zur Identität Stuttgarts beiträgt.

Wer die Skulptur besucht, taucht in eine Welt ein, in der Bewegung und Stille aufeinandertreffen. Calder selbst experimentierte mit Balance und Schwung, und sein „Disque rouge“ verkörpert diese Prinzipien in einer fast meditativen Präsenz. Die Arbeit lädt zum Verweilen ein, sei es als Passant oder bei einer geführten Entdeckungstour durch Stuttgarts Kunstlandschaft. So wird aus einem bloßen POI ein Ort der Reflexion – ein Stück zeitgenössischer Kunst, das die Stadt prägt und inspiriert.

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