Kirche/Kloster

St. Martinskirche in Hirschling

94333 Geiselhöring-Hirschling, 94333 Geiselhöring

Highlights

  • Die St. Martinskirche in Hirschling wurde im Jahr 1779 an ihrem heutigen Standort errichtet.
  • Das Kircheninnere ist im Stil des Spätbarocks gestaltet.
  • An den gotischen Turm mit Satteldach wurde im Jahr 1721 das neue Kirchenschiff angebaut.

Tipps

  • Die Architektur der Kirche vereint einen gotischen Turm mit einem im Spätbarock gestalteten Innenraum.
  • Der umliegende Friedhof ist durch wuchtige Mauern begrenzt.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kulturschatz St. Martinskirche in Hirschling, Geiselhöring

Die St. Martinskirche in Hirschling, gelegen in Geiselhöring, ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk, das tief in der lokalen Geschichte verwurzelt ist. Die Kirche an ihrem heutigen Standort wurde im späten 18. Jahrhundert errichtet. Ein besonderes architektonisches Merkmal ist der markante gotische Turm mit seinem Satteldach, das sich zwischen zwei Treppengiebeln befindet. Im frühen 18. Jahrhundert wurde an diesen bestehenden Turm das neue Kirchenschiff angebaut.

Im Inneren der Kirche können Besucher den Formenschatz des Spätbarocks bewundern, der dem Raum seine charakteristische Atmosphäre verleiht. Die Anlage wird durch den umliegenden Friedhof ergänzt, welcher von wuchtigen Mauern umschlossen ist und so einen geschützten Raum der Ruhe schafft.

Die Geschichte des Standorts ist eng mit der Entwicklung des Ortes Hirschling verknüpft. Der Ortsname selbst wandelte sich über die Jahrhunderte von Herisingin über Hersing bis hin zur heutigen Bezeichnung. Es wird vermutet, dass die Kirche über dem Grab des Sippenältesten Herizo erbaut wurde, dessen Name als Ursprung für die Benennung der Ortschaft gilt.

Die Umgebung der Kirche ist zudem von historischer Bedeutung. So kamen in der Hirschlinger Kiesgrube die ältesten Nachweise menschlicher Existenz in diesem Raum zum Vorschein. Ein weiterer bemerkenswerter Fund aus der Region ist die römische Glücksgöttin Fortuna, die auf einem Feld westlich von Hirschling entdeckt wurde und heute im Gäubodenmuseum in Straubing ausgestellt ist.

Die Landgemeinde Hirschling, zu der auch Freuenhofen sowie die Einödmühlen Weidmühle und Bschüttmühle gehörten, war lange Zeit dem Bezirksamt Mallersdorf zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform wurde die Gemeinde schließlich der Stadt Geiselhöring im Landkreis Straubing-Bogen eingegliedert.

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