Bienenbeute
Highlights
- Imkerei Kopelent befindet sich im südlichen Steigerwald nahe Sugenheim.
- Die Bienenhaltung erfolgt in einer landschaftlich vielfältigen Region mit Streuobstwiesen und Naturschutzgebieten.
- Honig und andere Bienenprodukte werden direkt vor Ort verkauft.
Tipps
- Honig kann direkt vor Ort zum Selbstkostenpreis abgeholt werden.
- Terminvereinbarung für Besuche und Produktverkäufe ist erforderlich.
- Die Imkerei liegt in Deutenheim, einem Ortsteil von Sugenheim im südlichen Steigerwald.
Eigenschaften
Über Bienenbeute
Die Bienenbeute in Sugenheim befindet sich im südlichen Teil des fränkischen Steigerwaldes und ist ein Ort, der sich ganz der Leidenschaft für Bienen und Imkerei widmet. Inmitten einer vielfältigen Landschaft mit Streuobstwiesen, Naturschutzgebieten, Hecken, Schafweiden und dichten Laubwäldern wird hier seit Jahren nach traditionellen Methoden und mit großem Sachverstand Bienenvölker gepflegt. Die unmittelbare Umgebung am Fuße des Hohen Landsbergs bietet ideale Voraussetzungen für eine artenreiche Flora, die den Bienen reichhaltige Nahrungsquellen liefert.
Betrieben wird die Imkerei von einem kleinen Team um Josef, Waltraud und Besime, die gemeinsam über ein Jahrhundert Lebenserfahrung mitbringen. Die Arbeit teilt sich auf: Während Josef und Besime sich hauptsächlich um die Bienenvölker kümmern, ist Waltraud für die Vermarktung der Erzeugnisse verantwortlich. Die Imkerei steht nicht nur für handwerkliches Geschick, sondern auch für ein tiefes Verständnis der Natur und eine langjährige Tradition im Umgang mit Bienen. Die Produkte der Imkerei – darunter Honig, Propolis, Bienenwachs und die beliebte Lindesa-Creme – werden direkt vor Ort angeboten und können nach Absprache bezogen werden.
Die Region um Sugenheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim hat eine jahrhundertelange Imkerei-Geschichte. Schon mittelalterliche Waldimker erkannten die günstigen Bedingungen im fränkischen Steigerwald. Diese Tradition wurde unter anderem durch lokale Persönlichkeiten wie Leonhard Eyrich oder Johann Witzgall sowie später durch renommierte Imker und Forscher weitergepflegt. Die Bienen der Imkerei Kopelent scheinen diesen geschichtsträchtigen Hintergrund zu spüren – sie gedeihen hier sichtlich und tragen mit ihrer Arbeit zur Erhaltung der regionalen Biodiversität bei.
Neben der Imkerei selbst bietet der Standort auch die Möglichkeit, an Führungen und Veranstaltungen im Rahmen des Fränkischen Freilandmuseums teilzunehmen, bei denen die Arbeit mit den Bienenvölkern anschaulich vermittelt wird. Diese Erlebnisse schaffen einen besonderen Bezug zur Natur und zur regionalen Kultur. Die Imkerei versteht sich nicht nur als Produktionsstätte, sondern auch als Ort des Lernens, der Begegnung und des Respekts vor dem komplexen Leben der Bienen.