Denkmal/Gedenkstätte

Sieben Eichen

92237 Sulzbach-Rosenberg-Siebeneichen, 92237 Sulzbach-Rosenberg

Highlights

  • Ein spätgotisches Altarbild aus der Zeit um 1550 aus der 1814 aufgelassenen Kapelle ist erhalten.
  • Ein romanischer Eingang aus dem Jahr 1390 befindet sich im Anwesen der Familie Aures.
  • Es gibt eine etwa 120 cm große, spätgotische Holzgeschnitzte Darstellung der Anna-selb-dritt.

Tipps

  • Das spätgotische Altarbild aus der Zeit um 1550 ist ein erhaltenes Relikt der ehemaligen Kapelle.
  • Der romanische Eingang mit der Jahreszahl 1390 befindet sich im Anwesen der Familie Aures.
  • Eine holzgeschnitzte Darstellung der heiligen Anna aus der Spätgotik steht vor einem Baldachin.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur & Denkmal Sieben Eichen in Sulzbach-Rosenberg

Die „Sieben Eichen“ in Sulzbach-Rosenberg stellen eine bedeutende Sehenswürdigkeit dar, die Besuchern einen tiefen Einblick in die lokale Sakralgeschichte und Kunstfertigkeit vergangener Epochen ermöglicht. Das Ensemble ist eng mit einer Kapelle verknüpft, die bereits im frühen 19. Jahrhundert aufgelassen wurde, jedoch durch erhaltene Kunstschätze und architektonische Relikte weiterhin Zeugnis ablegt.

Ein besonderes Highlight für kulturinteressierte Besucher ist das spätgotische Altarbild, welches aus der Zeit um die Mitte des 16. Jahrhunderts stammt und als eines der wertvollsten Überbleibsel der ehemaligen Kapelle gilt. Diese sakrale Kunst ergänzt das historische Ensemble und verdeutlicht die handwerkliche Qualität der damaligen Zeit.

Im Anwesen der Familie Aures lässt sich zudem ein beeindruckendes architektonisches Detail bewundern: der romanische Eingang. Dieser ist mit einer Jahreszahl versehen, die das Bauwerk bis in das späte 14. Jahrhundert zurückführt und somit einen wichtigen Ankerpunkt für die regionale Baugeschichte in Sulzbach-Rosenberg bildet.

Ein weiteres kunsthistorisches Exponat ist die holzgeschnitzte Darstellung der „Anna-selb-dritt“. Diese spätgotische Figur aus der Zeit um 1550 ist etwa 120 cm groß und befindet sich vor einem Baldachin. Die Darstellung zeigt die heilige Anna, welche Maria und das Jesuskind auf dem Arm trägt und somit ein klassisches Motiv der christlichen Ikonographie verkörpert.

Neben diesen Einzelstücken weist die Umgebung auch auf weitere architektonische Einflüsse hin, wie etwa den romanischen Baustil der Pfarrkirche St., was die kulturelle Bedeutung des Standorts und die Kontinuität verschiedener Baustile in Sulzbach-Rosenberg unterstreicht.

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